6 Februar 2013

Namhafter deutscher Holzverarbeiter setzt in der WPC-Extrusion auf KraussMaffei Berstorff als Lösungsanbieter

Pinuform verarbeitet auf den WPC-Anlagen von KraussMaffei Berstorff aus werkseigener Holzproduktion entstehende Abfälle zu hochwertigen Terrassen-Decking-Profilen

Pinuform, ein seit vielen Jahren führendes Unternehmen in der Verarbeitung von Holzverbundwerkstoffen, vergrößert seine Produktionskapazitäten und investiert in WPC-Profilextrusionsanlagen von KraussMaffei Berstorff. Die kürzlich am Standort Ammelshain (Leipzig) in Betrieb gegangenen Extrusionslinien umfassen neben einem Zweischneckenextruder zur Compoundierung des Holzmehlgranulats drei WPC-Doppelschneckenextruder unterschiedlicher Baugrößen.

Zweistufen-Prozess: Compoundierung und Extrusion von Profilen
KraussM.jpgKraussMaffei Berstorff bietet mit seinem Zweistufen-Konzept die ideale Lösung für das Unternehmen, das den Fokus auf einen nachhaltigen Produktionsablauf legt. “Unser Kunde ist überzeugt von unseren Anlagen, da er mit dem gleichläufigen Zweischneckenextruder ein auf Holzmehl-Polypropylen basierendes Granulat compoundieren kann, das im nachfolgenden Schritt auf den gegenläufigen Doppelschneckenextrudern zum gewünschten Endprodukt extrudiert wird”, erläutert Michael Finkenzeller, Produktmanager für die WPC-Extrusion bei KraussMaffei Berstorff. Dieses Verfahren war für Pinuform ein wesentliches Kriterium bei der Wahl des Lieferanten.

“Die Anlagen von KraussMaffei Berstorff erfüllen voll und ganz unseren Anspruch an eine wirtschaftliche und nachhaltige Produktion, weil wir mit dem Konzept aus einer Hand zwei Prozesse bedienen können, erklärt Diethard Cascorbi, Projektleiter bei Pinuform. “Wir bringen einerseits in einem ökologisch sinnvollen Kreislauf die Späne aus unserem Hobelwerk in eine stoffliche Verwertung und erzeugen anderseits WPC-Decking-Profile von einer hervorragenden Qualität, die bei unseren Kunden auf großes Interesse stoßen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist außerdem, dass wir das Granulat separat vermarkten können”, freut sich Holger Sieck, Geschäftsführer des Unternehmens.

Wirtschaftliches Konzept zur Verarbeitung von Naturfaserverstärkten Kunststoffen
Der gleichläufige Zweischneckenextruder von KraussMaffei Berstorff ist hervorragend für ein wirtschaftliches direktes Dosieren der Komponenten geeignet, da der Restfeuchte-Anteil (bis zu maximal 12 Prozent) durch Entgasungsöffnungen optimal abgeführt werden kann.
Der gegenläufige parallele Doppelschneckenextruder – ausgestattet mit einem leistungsstarken Antrieb mit großem Drehmoment – bürgt für hohe Ausstoßleistungen. Die mit einem speziellem Verschleißschutz konzipierte Verfahrenseinheit ist optimal für die Extrusion von Naturfaserverstärkten Kunststoffen geeignet und gewährleistet somit hohe Maschinenstandzeiten.

Konzept auch für Spritzgussanwendungen
Mit dem WPC-Konzept von KraussMaffei Berstorff ist Pinuform, ein Unternehmen der Scheuffele Gruppe, langfristig auch in der Lage, die wachsenden Kundenanforderungen an Granulate, die für Spritzgussanwendungen geeignet sind, zu erfüllen. Angesichts einer stetig steigenden Beliebtheit an Naturfaserverbundwerkstoffen für unterschiedlichste Einsatzgebiete rechnet Pinuform mit einem kontinuierlichen Wachstum und einem Ausbau der Produktionskapazitäten.

Source: KraussMaffei, Pressemitteilung, 2013-02-06.

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