12 November 2002

Nachwachsende Rohstoffe und 1,57 Mio. EUR für den Erhalt eines der größten Fachwerkhäuser Europas

franckeneuInnovative und zugleich bauwerkschonende Maßnahmen haben in den vergangenen Jahren geholfen, das „Lange Haus“ der Franckeschen Stiftungen in Halle für die Nachwelt zu erhalten. Die Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, für eines der größten Fachwerkhäuser Europas findet jetzt ihren abschließenden Höhepunkt. Dr. Fritz Brickwedde, DBU-Generalsekretär, überreichte jetzt Prof. Dr. Paul Raabe, Vorsitzender des Kuratoriums der Franckeschen Stiftungen die Bewilligung über 1,57 Mio. EUR. Die Gesamtfördersumme der DBU für die Franckeschen Stiftungen liegt damit bei 6,67 Mio. EUR seit 1995.


franckealtÜber Jahrzehnte hinweg sei das europäisch bedeutsame Gebäude massiven Umweltbelastungen ausgesetzt gewesen, erinnerte Brickwedde. Auf umweltverträgliche, modellhafte Weise hätten die Franckeschen Stiftungen in Zusammenarbeit mit Handwerk und Wissenschaft Konzepte zur Rettung und dem zukünftigen Erhalt des Baudenkmals entwickelt. So habe man bei der Sanierung darauf geachtet, natürliche Materialien zu verwenden. Als Dämmmaterial seien Schilfrohrmatten eingesetzt worden, die Anforderungen an Wärme-, Feuchte- und Schallschutz gleichermaßen erfüllten und damit den Heizenergieverbrauch senkten, ohne die einzigartige Fachwerkfassade zu verändern.

Source: Pressemitteilung der DBU vom 2002-11-08.

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