21 Dezember 2004

Nachwachsende Rohstoffe in der Kunststoffbahnenindustrie – 7. Freiberger Polymertag 2005

Wachstuch und Linoleum sind Pseudonyme für zwei Produktlinien der Kunststoffbahnenindustrie, die bereits zu Zeiten geprägt wurden, als synthetische Polymere noch keine wirtschaftliche Bedeutung besaßen. Hergestellt wurden diese Produkte aus Baumwoll- oder Jutegeweben, Leinölfirnis und ggf. Baumharzen sowie Korkmehl – alles Stoffe, die heute mit dem Begriff “nachwachsende Rohstoffe” verbunden werden. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts wurden sie durch Polyvinylchlorid, Polyethylen, Polyurethan und andere synthetische Polymere weitgehend ersetzt. Nur so konnte der rasch wachsende Bedarf an preiswerter Bahnenware für Einsatzgebiete mit den unterschiedlichsten Qualitätsanforderungen gedeckt werden.

Das Anliegen des 7. Freiberger Polymertages (21. und 22. April 2005), das vom Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen (FILK) durchgeführt wird, ist es, neue Erkenntnisse beim Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen als Schichtträger, Bindemittel, funktionaler Füllstoff, Additive oder Zurichtung bei der Herstellung von Kunststoffbahnen aus wissenschaftlicher und praktischer Sicht ebenso vorzustellen wie die neuesten Ergebnisse der Grundlagen- bzw. vorwettbewerblichen Forschung auf diesem Gebiet. Weiterhin sollen mittel- und langfristig realisierbare Innovationspotentiale und die mit einer erweiterten Verwendung von Komponenten aus nachwachsenden Rohstoffen verbundenen Chancen und Risiken einschließlich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Industriezweig mit den Referenten aus Wissenschaft und Praxis diskutiert werden.

Kontakt:
Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen FILK
Meißner Ring 1-5
D-09599 Freiberg

Dr. Bernd Morgenstern (fachliche Vorbereitung)
Telefon: +49 (0)3731 366 166
Telefax: +49 (0)3731 366 130
E-Mail: bernd.morgenstern@filkfreiberg.de

Matthias Dittrich (organisatorische Vorbereitung)
Telefon: +49 (0)3731 366 149
Telefax: +49 (0)3731 366 130
E-Mail: matthias.dittrich@filkfreiberg.de

Source: www.filkfreiberg.de vom 2004-12.

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