9 Juni 2005

Nachwachsende Rohstoffe im Unterricht

Konzeption für neues Schulmaterial gesucht

Kreative Pädagogen und Didaktiker sind gefragt, sich über Unterrichtsmodule zu nachwachsenden Rohstoffen Gedanken zu machen. Für 40 Unterrichtseinheiten für die Sekundarstufe sucht die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) jetzt nach einer schlüssigen und umsetzbaren Konzeption. Die Mühen für die Erarbeitung sind nicht umsonst: Für die besten Konzepte sind Preisgelder in Höhe von insgesamt 9.000 Euro ausgelobt.
 
Dabei legt die FNR besonderen Wert darauf, dass die Unterrichtseinheiten unabhängig voneinander gehalten werden können. Weil nur wenig Spielraum für Stunden außerhalb des Lehrplans bleibt, sollten die Module sich außerdem auf lehrplanrelevante Inhalte beziehen. Nicht nur der Chemie- oder der Geographieunterricht bieten dafür Spielraum, auch in Biologie, Wirtschaft und Sozialkunde oder im Physikunterricht sind nachwachsende Rohstoffe gut aufgehoben. Wie, soll die Konzeption ganz konkret aufzeigen.
 
Die Rohstoffe aus der deutschen Land- und Forstwirtschaft können unter ökonomischen und sozialen Aspekten ebenso diskutiert werden wie unter ökologischen. Ziel ist es, den Schülern der Sekundarstufe mit den neuen Unterlagen ein Gespür für die Rohstoffproblematik zu vermitteln. Ihnen soll aber auch klargemacht werden, dass Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen auch technisch ernstzunehmende Alternativen und darüber hinaus ein äußerst spannendes Thema sind.
 
Spannend und interessant müssen auch die Unterrichtseinheiten sein, für die die FNR im Rahmen der aktuellen Ausschreibung die Konzeption einwirbt. Die besten Vorschläge werden nicht nur prämiert, sondern stellen auch die Grundlage für Erstellung und Vertrieb des Unterrichts dar.
 
Der Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb mit allen Details zur Aufgabenstellung ist nachzulesen unter http://www.fnr-server.de/cms35/fileadmin/fnr/pdf/wettbewerb.pdf. Bewerbungen sind der FNR bis zum 14. Oktober 2005 vorzulegen.

Source: FNR-Pressemeldung Nr. 392 vom 2005-06-09.

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