8 Dezember 2009

Nachhaltige Süßwarenverpackungen auf der ProSweets Cologne

Nachhaltige Verpackungen sogar noch attraktiver geworden

Bei den Süßwarenverpackungen ist auch im Packmittelbereich die Nachhaltigkeit ein großes Thema. Abnehmer der Süßwarenindustrie schätzen vermehrt Technologien wie Kaschierfolien, Hoch-/Tief- und Strukturprägungen, Lacke und vieles mehr, um Haptik und Optik ihrer Verpackungen eine neue Dimension zu geben. Aber keinesfalls wird dabei das Thema Ökologie außer Acht gelassen.

Material Down Sizing sowie den Einsatz umweltgerechter, bevorzugt zertifizierter Verpackungsmaterialien sind hier die zentralen Punkte, die bei der Entwicklung und Herstellung von Süßwarenverpackungen im Fokus stehen. Welches Verpackungsmaterial das ökologisch sinnvollste ist, bleibt eine Entscheidung, die spezifisch am Produkt auszurichten ist.

Beim Karton im Faltschachtelbereich wird inzwischen das Material auf seine ökologische Veträglichkeit hin überprüft. Karton zählt wegen seiner nachwachsenden Rohstoffbasis und seiner Wiederverwertung im Altpapierkreislauf zu den Favoriten im Packmittelbereich. Immer öfter kommen Materialien zum Einsatz, die aus einer neutral überwachten und nachhaltigen Forstwirtschaft entstammen.

Aber auch der ohnehin vergleichbar geringe Energiebedarf bei Druck und Veredelung kann über Maßnahmen zur besseren Energieeffizienz weiter gesenkt werden. Das angestrebte Ziel an dieser Stelle: klimaneutrales Drucken. Wasserbasierte Farben und Lacke reduzieren den Einsatz von Chemikalien ohne Qualitätsverlust. Farbmischsysteme ermöglichen ein zielgenaues Erstellen von Farbtönen, die Plattenbelichtung mittels moderner Thermo-Druckplatte macht Chemikalien weitestgehend überflüssig.

Neue Technologien stehen für effiziente, umweltgerechte Prozesse, die Nachhaltigkeit gewährleisten und beim Verbraucher bestens ankommen. Mit diesem Thema lassen sich derzeit Marktanteile gewinnen. Deshalb ist bei den Kosumgüterriesen dieser Welt, wie Nestlé oder Unilever, der Nachhaltigkeits-Verantwortliche auch in der obersten Führungsriege angesiedelt. Natürlich auch, weil das gesamtgesellschaftliche Problem der Ressourcenknappheit mit Emissions- und Energieproblemen auch entlang der Wertschöpfungskette betrachtet und gelöst werden muss.

In diesem Sinne sind nachhaltige Verpackungen sogar noch attraktiver geworden. Denn der heute vorherrschende, ökologisch bewusste Verbraucher ist kein “Öko” im klassischen Sinn. Anders als die Vorgänger-Generation genießt der heutige Verbraucher den Konsum, er hat Geld und gibt es gerne aus. Bei seinen Kaufentscheidungen wird er allerdings von Aspekten der Nachhaltigkeit maßgeblich beeinflusst.

Marktforscher gehen davon aus, dass dieser Verbrauchertypus bereits bis zu 30 Prozent aller Verbraucher kennzeichnet. Nutznießer des neuen Verbraucherverhaltens waren die großen Supermärkte. Die Markenartikler präsentierten sich dort optisch aufgewertet mit deutlich mehr Shelf Appeal, um mit innovativen Packaging beim Verbraucher zu punkten.

Mehr Informationen zu Verpackungsthemen im Süßwarensegment bietet die ProSweets, die vom 31. Januar bis 3. Februar 2010 zum vierten Mal in Köln stattfindet. Mit der ProSweets Cologne und der Leitmesse ISM bildet die Koelnmesse die gesamte Wertschöpfungskette der Süßwarenwirtschaft an einem Messestandort ab – beginnend mit den einzelnen Rohstoffen und der Prozesstechnologie über die Verpackungstechnologie sowie der Verpackung selbst bis hin zum ladenverkaufsfertigen Produkt.

Weitere Informationen
ProSweets cologne
ISM

Source: LifePR, 2009-12-07.

Supplier

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