7 November 2005

Müller: Weltgrößte Agrartechnikmesse setzt Zeichen für die Zukunft

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Alexander Müller, erklärte in seiner heutigen Rede zur Eröffnung der “Agritechnika 2005” in Hannover, die Agritechnika 2005 stehe “sowohl für die Erfolge und das hohen Niveau der deutschen und europäischen Landwirtschaft als auch für den Innovations- und Agrartechnikstandort und Messestandort Deutschland.” Die Agrartechnik in Deutschland gehöre mit einem Umsatz von 4,5 Mrd. schon jetzt zu den Großen im Maschinen- und Anlagenbau. Auch zähle sie zu den exportstärksten Brachchen hierzulande.

Müller formulierte aus Sicht der Politik drei Themenfelder als Voraussetzung für eine zukunftsfähige Entwicklung der Agrarwirtschaft und Agrartechnik:

  • Die Anerkennung der Notwendigkeit einer fortlaufenden Modernisierung der Landwirtschaft

  • Das Verständnis, kommende Herausforderungen auch als Chance zu verstehen (z.B. der Einsatz Nachwachsender Rohstoffe) und
  • Eine kontrolliert-transparente Lebensmittelkette zum vorsorgenden Verbraucherschutz und als Teilaspekt eines notwendigen effektiven Krisenmanagements

Nachwachsende Rohstoffe wären die mit Abstand wichtigste erneuerbare Energiequelle in Deutschland, so Müller weiter. Allein hier wären in den letzten Jahren etwa 50.000 Arbeitsplätze entstanden. “Der Schwerpunkte Nachwachsende Rohstoffe auf der Agritechnika zeigt, dass die neuen Herausforderungen hier längst als Chance begriffen wurden. Trendsetter für den Weltmarkt von morgen ist, wer auf Qualitätssteigerung landwirtschaftlicher Produkte, Verbesserung des Ressourcenschutzes und auf neue Technologien für Energieerzeugung vor allen Dingen in Verbindung mit dem Einsatz von Nachwachsenden Rohstoffen setzt”, betonte Müller.

Source: BMVEL-Pressemitteilung Nr. 322 vom 2005-11-07.

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