28 Oktober 2010

Mit der Kraft der Natur(fasern): Biobasiertes Polyamid verringert CO2-Emission

Evonik mit VESTAMID® Terra auf der K2010

Aus der “Jute statt Plastik” Zeit resultiert noch die Annahme, dass Naturmaterialien immer mit einem Verlust an Komfort oder Leistung verbunden sind. Das Gegenteil beweist Naturfaser verstärktes VESTAMID® Terra von Evonik Industries, Essen.

Die biobasierten Polyamid-Formmassen, die beispielsweise mit Bambusfasern verstärkt sind, haben exzellente mechanische und physikalische Eigenschaften und stehen anderen technischen Kunststoffen in nichts nach. Durch ihre im Vergleich zu rein erdölbasierten Polyamiden günstigere CO2-Bilanz leisten VESTAMID® Terra-Produkte einen wichtigen Beitrag zur Schonung fossiler Rohstoffe und zur Verringerung des Treibhauseffektes. Dies ist TÜV-bestätigt.

Evonik bietet derzeit zwei biobasierte Polyamidtypen an: VESTAMID® Terra DS ist ein Polyamid 1010, das zu 100 Prozent biobasiert ist und VESTAMID® Terra HS, ein Polyamid 610, das zu ca. 60 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Beide Typen sind in jeweils zwei verschiedenen Viskositäten sowie glasfaserverstärkt mit einem Glasfaseranteil von 30 bis 65 Prozent erhältlich. VESTAMID® Terra DS wird nun auch mit 5 bis 50 Prozent Bambusfaserverstärkung als rein aus der Natur stammendes Produkt angeboten. Die DIN CERTCO Gesellschaft für Konformitätsbewertung bestätigt die Konformität von VESTAMID® Terra DS mit den entsprechenden Normen als mindestens 85 Prozent biobasiert.

VESTAMID® Terra Formmassen sind semikristallin und zeichnen sich daher durch hohe mechanische Festigkeit und Beständigkeit gegenüber Chemikalien und Spannungsrissen aus. Sie besitzen zudem eine hohe bis exzellente Wärmeformbeständigkeit und weisen ein nur geringes Wasseraufnahmevermögen auf, so dass die guten mechanischen Eigenschaften auch bei hoher Luftfeuchtigkeit erhalten bleiben. Sie lassen sich auf allen für Polyamid geeigneten Spritzgießmaschinen verarbeiten; darüber hinaus eignen sie sich zur Herstellung von Filamenten.

Source: Evonik, Pressemitteilung, 2010-10-28.

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