18 April 2012

Lieferengpässe bei Polyamid 12

Evonik überbrückt mit Alternative auf der Basis nachwachsender Rohstoffe

Im nordrhein-westfälischen Marl geht eine Fertigungsstätte der Evonik für Polyamid 12 in die Luft – Autobauer aus aller Welt versammeln sich deshalb zu einem Krisentreffen in Detroit. Den Herstellern droht der wichtige Stoff auszugehen.

Neben Evonik produzieren auch das französische Chemieunternehmen Arkema, Ems-Chemie aus der Schweiz und Ube aus Japan das Kunststoffharz. Arkema wird normalerweise von Evonik mit dem Ausgangsstoff für die PA-12-Produktion, Cyclododecatrien, beliefert, und hat entsprechend ebenfalls einen Lieferengpass. Gemeinsam versorgen Evonik und Arkema laut IHS-Chemical-Analyst Paul Blanchard etwa die Hälfte des Weltmarkts mit Nylon 12.

Evonik versucht, einen Teil des Produktionsausfalls mit einer PA-12-Variante abzufangen, die ohne Cyclododecatrien, sondern mit nachwachsenden Rohstoffen (Rizinusöl) hergestellt wird. Auch gibt es andere Polyamide, die etwa in Leitungen im Auto eingesetzt werden könnten – kurzfristige Alternativen sind sie allerdings nicht.

… Vollständiger Text: http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:mangel-an-polyamid-12-chemiepark-explosion-schreckt-autobranche-auf/70024145.html#utm_source=rss2&utm_medium=rss_feed&utm_campaign=/

Source: Financial Times Deutschland, 2012-04-18.

Supplier

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email