6 Juli 2012

Leuchtende Beispiele aus der Bioenergie-Forschung

Deutsche Forschungsorganisationen präsentierten neue biotechnologische Verfahrensgeneration

Die vier großen deutschen Forschungsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft engagieren sich in der vom Bundesforschungsministerium angestoßenen Initiative Strategieprozess “Biotechnologie 2020+”, um die Weiterentwicklung einer neuen Generation biotechnologischer Verfahren voranzutreiben. Bei einem Informationsabend am 27. Juni hatten die Organisationen diesmal das Thema “Bioenergie” in den Fokus gerückt. Bei einer Podiumsdiskussion ging es darum, welche Rolle biotechnologische Verfahren bei der energetischen Nutzung von Biomasse spielen können. Klar wurde allerdings auch, wo die Grenzen solcher Verfahren liegen könnten. In einer Ausstellung wurden Projekte aus den Ideenschmieden präsentiert: Von der enzymatischen Brennstoffzelle über Mikroalgen-Tanks bis zur Lignocellulose-Bioraffinerie.

Der Klimawandel, zur Neige gehende fossile Ressourcen und die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende: Es gibt genügend Gründe, um an alternativen Energiequellen zu forschen. Einen fürwahr wachsenden Anteil am Energie-Mix der Zukunft wird die Biomasse ausmachen. So vielversprechend Pflanzen als Alternative zum Erdöl sind – mit Blick auf die effiziente Nutzung der nachwachsenden Rohstoffe stoßen Biotechnologen und Verfahrenstechniker vielfach an Grenzen. Wo liegen ökonomische und ökologisch gesehen die Chancen und die Hürden bei der Nutzung von Bioenergie? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion in den Räumen des Café Moskau, an der sich führende Wissenschaftler aus den vier Forschungsorganisationen beteiligten. Moderiert wurde die Diskussion von Peter Schneider vom Münchner Beratungsunternehmen FutureCamp.

… Vollständiger Text: http://www.biotechnologie.de/BIO/Navigation/DE/root,did=152886.html?listBlId=74462

Tags: Abfallbiomasse, Bioraffinerien, E10, Brennstoffzelle, Synthesegas, bioliq-Verfahren

Source: Biotechnologie, 2012-07-06.

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