19 April 2012

Lenzing stellt neue Öko-Textilfaser vor

Mit der 'Öko MicroModal' gelang eine Innovation: 95 Prozent der beim Herstellungsprozess anfallenden Chemikalien werden rückgewonnen.

Der Faserspezialist Lenzing produziert seit beinahe 75 Jahren Cellulosefasern. Angefangen hat alles mit Viscose. Durch die Suche nach immer besseren Fasern, vor allem nach Fasern mit besseren Festigkeiten, wurde Mitte der 1960er Jahre die Modalfaser erfunden. Diese Lenzing-Entwicklung basiert auf der sogenannten High Wet Modulus Faser. Mitte der 1980er Jahre wurde die Modalfaser, mit Hilfe von Lenzing als Gattungsbegriff eingetragen. Lenzing gelang es, die Modalfasern in der Textilindustrie zu etablieren. Innovative Produkte mit neuen Eigenschaften eroberten den Markt und sind heute aus den Regalen nicht mehr wegzudenken.

Als Exklusiv-Anbieter von Modalfasern hat Lenzing vier Jahrzehnte lang den Markt intensiv betreut. Als Resultat findet man Lenzing Modal heute weltweit in allen Designerkollektionen und auch Markenhersteller setzen auf die Faser. Dieses breite Produktangebot überzeugt auch den Konsumenten. Der Siegeszug von Modal spiegelt sich in den Produktionssteigerungen am Standort Lenzing wider. In den letzten 10 Jahren hat sich der Modalfaseroutput mehr als verdreifacht – von 30.000 Tonnen auf über 100.000 Tonnen. MicroModal hat die Welt feinster Garne erobert und stellt sich auch als idealer Mischungspartner für Baumwolle und insbesondere Extralangstapel Baumwolle dar.

… Vollständiger Text: http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/lenzing-stellt-neue-oeko-textilfaser-vor-515051/index.do

Tags: High Wet Modulus Fasern, Umwelttechnologie, Chemikalien-Rückgewinnung, Holz-Bioraffinerie

Source: Wirtschaftsblatt, 2012-04-19.

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