13 März 2012

Leichtbau für die Großserie

Zukünftig auch Naturfaserwerkstoffe

Die CO2-Emissionen zu senken, ist ein wesentlicher Teil der Strategie von Ford. Leichtbau gilt dabei für Dr. Jürgen Wesemann, Manager Vehicle Technologies & Materials und Technischer Leiter Material-Strategien im Bereich Forschung und Vorentwicklung bei Ford Europe, als wichtige Technologie.

Naturfaser-Polypropylen, Sisal und Hanf sind leichte Werkstoffe mit denen Ford schon arbeitet. Insbesondere in Karosserie und Innenraum sollen sie Gewicht einsparen: “Wir sehen ein hohes Potenzial für die Naturfasern. Die Gewichtsreduktion liegt zwischen zwei bis acht Prozent. Ihr Einsatz in der Großserie ist zukünftig sehr wahrscheinlich.”

Neben der Karosserie spart Ford auch Gewicht beim Fahrwerk und den Motoren. Beim Motoren-Leichtbau setzen die Ingenieure stärker auf Grauguss statt auf Aluminium als Zylinderblockwerkstoff. Wesemann begründet diese Entwicklung: “Es gibt kaum Unterschiede zwischen Grauguss und Aluminium beim Motorengewicht. Ansonsten überwiegen aber die Vorteile des Grauguss.” So wärmen Grauguss-Motoren schneller auf, haben einen geringeren Ölbedarf der Hauptlager und kosten weniger.

… Vollständiger Text: http://www.automobil-industrie.vogel.de/werkstoffe/articles/356739/

Tags: Leichtbau, Grauguss

Source: Automobil-Industrie, 2012-03-13.

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