1 Februar 2002

Lausitzer Bauern planen grenzüberschreitende Erzeugergemeinschaft Hanf

Sächsische Bauern wollen gemeinsam mit brandenburgischen Kollegen eine Erzeugergemeinschaft Hanf gründen, die auf insgesamt 1.500 Hektar Hanf anbauen will (vgl. auch Meldung vom 2001-12-11 und 2001-12-28). Hierfür sprachen sich Landwirte aus den Landkreisen Kamenz, dem Niederschlesischen Oberlausitzkreis und aus der Region Hoyerswerda aus. Vor dem Start dieser grenzüberschreitenden Kooperation wollen die Bauern sich allerdings zunächst davon überzeugen, ob auf ihren relativ trockenen Böden auch die erforderlichen Erträge erzielt werden können. Die Gründung soll spätestens zum 31. März 2002 erfolgen.

Erstmals sollen die Bauern in der Lausitz den Hanf dabei nicht nur anbauen; der Aufschluss und die Weiterverarbeitung soll nun unter eigener Regie im neuen “Verwertungszentrum Hanf Spremberg” erfolgen.

Gegenwärtig wird der Business-Plan für das Gesamtprojekt mit der Altstadtsanierungsgesellschaft Spremberg ausgearbeitet. Der Naturfaserverbund Brandenburg und das Gubener CIT sicherten den sächsischen Landwirten zu, bereits vorliegende Testergebnisse hinsichtlich der Bodenqualität zur Verfügung zu stellen.

Ansprechpartner:
Sächsischer Sprecher der IG Hanf
Dieter Lysk
Tel. 035773-7 37 37 40

Altstadtsanierungsgesellschaft Spremberg
Tel. 03563-34 72 70

CIT Guben
Tel. 03561-620 40

Autor: Klaus-Martin Meyer (nova)
Endredaktion: Marion Kupfer (nova)
Quelle: SZ-Online – Sachsen im Netz vom 2002-02-01.

Source: SZ-Online - Sachsen im Netz vom 2002-02-01.

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