7 August 2003

Langes Suchen nach Pflanzeninhaltsstoffen könnte bald ein Ende haben

Aufbau einer "inhaltsstofflichen" Pflanzendatenbank im Internet

Die Inhaltsstoff-spezifische Datenbank der Forschungsgesellschaft JOANNEUM RESEARCH Graz (Österreich) ist seit Februar 2003 mit Datensätzen zu vorerst 20 heimischen Pflanzen im Internet unter der Webadresse PFLANZENDATENBANK zugänglich.

Die Datenbank soll nunmehr kontinuierlich ausgebaut werden (Investoren dringend gesucht!!!). Die bisherigen Daten zu den “Pflanzendossiers” wurden im Rahmen des vom österreichischen Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie geförderten Projektes INNUPLANT erhoben. Zur Recherche wurden größtenteils ausgewählte wissenschaftliche Bücher und Artikel herangezogen.

Die Datenbank eröffnet dem Benutzer die Möglichkeit, nach Informationen zu Pflanzen, die primär in Österreich heimisch bzw. anbaufähig sind, und nach ihren potenziell wirtschaftlich wertvollsten Inhaltsstoffen zu suchen. Zusätzlich findet man Pflanzen-spezifische Daten zur Botanik, zum Pflanzenbau allgemein, zu derzeitigen Nutzungsmöglichkeiten der ganzen Pflanze, zur Gewinnung und Analytik von Inhaltsstoffen, Hinweise zu anderem Wissenswerten sowie Informationen zu weiterführender Literatur und Internet-Verlinkungen. Um die Information abzurunden, werden auch Forschungsergebnisse des JOANNEUM RESEARCH – Institutes für nachhaltige Techniken und Systeme angeführt.

Das Abrufen der Informationen kann entweder über eine einfache oder eine erweiterte Suche (und/oder – Verknüpfung von Begriffen) erfolgen. Als Hilfestellung stehen dem Anwender dabei auch eine alphabetische Liste deutscher, englischer und wissenschaftlicher Pflanzennamen sowie eine nach chemischen Naturstoffklassen gegliederte Auswahlliste von Inhaltsstoffen zur Verfügung.

Source: PFLANZENDATENBANK 08/2003

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