3 August 2005

Landwirtschaftliche Praxis: BMR-Präsident Stölting im Gespräch mit Gerda Hasselfeldt (CSU-MdB)

Bei einem Gespräch zwischen der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion, Gerda Hasselfeldt, und dem Präsidenten des Bundesverbandes der Maschinenringe e.V., Hans-Markus Stölting wurden aktuelle Fragen der landwirtschaftlichen Praxis erörtert. Dabei konnten die Vertreter der Maschinenringe anhand von Zahlen und Beispielen eindrücklich belegen, welche Möglichkeiten den landwirtschaftlichen Betrieben durch die aktive Nutzung des Maschinenringes geboten werden.

Hierzu gehören neben den klassischen Bereichen wie Kostensenkung in der Produktion durch Einsatz vorhandener Arbeitskräfte und Technik ausNachbarbetrieben im umgekehrten Fall auch die Auslastung von Arbeitskräften und eigener Technik zur Erhöhung der Rentabilität. Die Vermittlung über den Maschinenring sichert eine faire und neutrale Abwicklung. Aber auch die Vermittlung von außerlandwirtschaftlichem Einkommen über Dienstleistungen, wie z.B. Grünflächenpflege und Winterdienst für Kommunen und Landkreise, oder auch überregionale Kunden. Überregionale Aufträge dieser Art vermittelt die BMR-Service GmbH, eine 100%ige Tochter des BMR e.V.

Auch im Bereich der erneuerbaren Energien stehen die Maschinenringe mit Beratung, Organisation von gemeinsamen Investitionen der Landwirte und günstige Einkaufskonditionen ihren Mitgliedern zur Seite. Die Erzeugung erneuerbarer Energien durch die Landwirtschaft bietet sich an und stellt eine Möglichkeit zum Ausgleich der verschlechterten Rahmenbedingungen dar.

Die BMR-Service GmbH ist seit 1999 im Bereich der Energieversorgung aktiv und seit einigen Jahren auch als eigenständiges Energieversorgungsunternehmen (EVU). Die Maschinenringe erwarten von der Politik eine konsequente Unterstützung der Regulierungsbehörde (Bundesnetzagentur) für fairen Wettbewerb auf dem Strommarkt. Durch willkürliche Netznutzungsgebühren wird der Wettbewerb durch die Netzbetreiber derzeit noch behindert.

Frau Hasselfeldt waren die Maschinenringe durch die enge Verbundenheit mit ihrem Wahlkreis bekannt. Sie zeigte sich dennoch beeindruckt vom umfassenden Spektrum der Maschinenringarbeit bundesweit. Frau Hasselfeldt betonte den hohen Stellenwert der Landwirtschaft und der vor- und nachgelagerten Bereiche für die Wirtschaftskraft und den Arbeitsmarkt in ländlichen Regionen. Die Politik müsse viel stärker als bislang den Stellenwert des Agribusiness als tragende Säule auf dem Land wahrnehmen und geeignete Rahmenbedingungen setzen. Dazu gehöre ein Landwirtschaftspolitik, die auf Innovation, Wettbewerb und Leistung setze.

Beide Seiten waren sich einig, dass insb. die Maschinenringe ein bedeutender Faktor für den ländlichen Raum insgesamt und für die Landwirte, als Unternehmer im ländlichen Raum, im Speziellen sind und daher eine entsprechende Beachtung auch der Politik verdienen.

Source: Pressemitteilung der Maschinenringe e.V. vom 2005-08-03.

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