22 August 2008

Kokosfasern erhöhen den Sitzkomfort

Polsterauflagen aus Kokosfasern von Johnson Controls

Johnson Controls, eines der weltweit führenden Unternehmen in der automobilen Innenausstattung und Elektronik sowie für Batterien, bietet seinen Kunden Polsterauflagen für Autositze nicht nur aus konventionellem PUR-Schaum, sondern auch aus latexierten Naturmaterialien – und das aus gutem Grund: Die aus Kokosfasern und Latex bestehenden FaserTec-Polsterauflagen sind besonders komfortabel: Die hohe Luftdurchlässigkeit und Feuchtigkeitsaufnahme des Materials ermöglichen ein optimales Sitzklima. Des Weiteren verringern geringe Materialstärken bei gleichzeitig hoher Festigkeit den notwendigen Bauraum. Überdies lassen sich in einem einzigen Polster unterschiedliche Härtezonen einstellen. Dies optimiert nicht nur die Konturstabilität, sondern erhöht auch den Komfort bei der Seitenführung – wie bei Sportsitzen.

Innovation für mehr Sitzkomfort
Um ein besonders komfortables Einsitzverhalten zu ermöglichen, hat das Unternehmen das Produkt weiterentwickelt: Bei Dual FaserTec können unterschiedliche Faser- und Latexmischungen miteinander kombiniert werden. “Dadurch kann die dem Fahrgast zugewandte Polsterseite weich und komfortabel ausgelegt werden, während für die Rückseite eine härtere und abriebfestere Mischung erzeugt wird”, erläutert Werner Klusmeier, Werkleiter bei Johnson Controls. So können die unterschiedlichen horizontalen Härtezonen durch gezielten Einsatz von zwei verschiedenen Latizes mit ihren unterschiedlichen Werkstoffeigenschaften nach Wunsch des Automobilherstellers realisiert werden. Besteht der Bedarf nach lokal genau abgegrenzten und definierten Härtezonen, kann dies seit Anfang dieses Jahres ebenfalls durch Komforteinleger realisiert werden. Dieser Einleger besteht aus Naturfasern oder auch für sehr weiche Varianten aus synthetischen Fasern wie PES (Polyesterfasern).

Comfort_Line_FaserTec_with_natural_fiber_inlay.jpg

Comfort_Line_FaserTec_with_polyester_inlay.jpg

Reduzierter Materialeinsatz und weniger Prozessschritte
Im Vergleich zur konventionellen PUR- und FaserTec-Herstellung ist die Produktion des neuen Dual-FaserTec-Polsters kostengünstiger, da sich die Systemkosten reduzieren lassen. Prozessschritte und Werkstoffe wie Schaum und Kleber lassen sich einsparen, da das Bekleben des Sitzkissens mit einem weichen Schaum entfällt. Somit lässt sich die Gesamtemission senken. Die Material-Homogenität begünstigt zudem die Recyclingfähigkeit.

Automobilhersteller machen bereits von den klimafreundlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen von latexierten Naturpolstern Gebrauch. Auch Dual FaserTec wird bereits seit Mitte dieses Jahres im Luxussegment eines deutschen Automobilherstellers integriert. Zudem belegte Johnson Controls mit dieser komfortablen Polsterauflage den 3. Platz beim AVK-Innovationspreis 2007 in der Kategorie Umwelt.

Source: Johnson Controls, 2008-08-22.

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