29 Januar 2013

Kelheim Fibres entwickelt OLEA: Die erste Viskosefaser mit eingebauter Hydrophobie

Nonwovens Viskosespezialitäten aus nachwachsenden Rohstoffen decken unterschiedlichste Absorptionsgrade ab

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wie zum Beispiel bei Inkontinenzeinlagen oder Windeln. (©iStockphoto.com/madis24)

Der bayerische Viskosefaserspezialist Kelheim Fibres hat mit “Olea” die erste Viskosefaser mit eingebauter Hydrophobie entwickelt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Hydrophobierung schafft es Kelheim Fibres, durch den Einbau des wasserabweisenden Effekts in die gesamte Fasermatrix die typischen Eigenschaften der Viskosefaser zu erhalten. Dank dieser Einbindung während des Spinnprozesses ist der hydrophobe Effekt beständig und nicht auswaschbar. Das Hilfsmittel, welches zur Produktion von Olea verwendet wird, wird wie die Faser selbst aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen ~ so dass die gesamte Faser vollständig biologisch abbaubar ist.

Während Viskosefasern gewöhnlich für ihre hervorragende Absorptionsfähigkeit geschätzt werden, gibt es auch zahlreiche Anwendungen, die von der wasserabweisenden Olea profitieren können: “Olea ist eine umweltfreundliche Alternative für das Deckvlies von Hygieneprodukten wie zum Beispiel Babywindeln, Damenbinden oder Inkontinenzeinlagen, welches in direkten Hautkontakt steht. Um die Haut des Trägers zu schützen, muss dieses den Transport von Flüssigkeit in den Saugkörper gewährleisten. Dabei soll das Deckvlies selbst aber trocken bleiben”, erklärt Dr. Philipp Wimmer aus dem F&E-Team der Kelheimer.

“Olea bietet darüber hinaus Vorteile, sowohl für den Endanwender als auch für die Umwelt: Ersterer profitiert vom Komfort, der Hautfreundlichkeit und der besonderen Weichheit der Viskosefaser, letztere von der Tatsache, dass Olea die Herstellung von funktionellen Nonwovens aus 100 % Viskosefasern ermöglicht – welche damit auch vollständig biologisch abbaubar sind.” Olea-Fasern sind für diese anspruchsvollen Anwendungen geeignet, da das Additiv von der FDA zugelassen ist. Die Palette der Kelheimer Viskosespezialitäten deckt nun die unterschiedlichsten Absorptionsgrade ab ~ von der wasserabweisenden Olea zu Viskosefasern mit einem Rückhaltevermögen von über 400 % – und bietet so eine umfassende Auswahl für die Nonwovens Industrie.

Gleichzeitig testet Kelheim Fibres Olea für textile Anwendungen. Die einzigartige Kombination der hydrophoben Eigenschaften mit dem für Viskosefasern typischen ausgezeichneten Feuchtigkeitsmanagement und hervorragendem Tragekomfort ist vor allem im Hinblick auf Sportswear und andere funktionelle Textilien sehr vielversprechend.

Source: Kehlheim Fibres, Pressemitteilung, 2013-01-29.

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