15 Januar 2002

Kanadischer Hanfproduzent verklagt US-Regierung

Die kanadische Firma Kenex Ltd. aus Chatham, Ontario hat die US-Regierung angesichts des geplanten Importverbots von THC-haltigen Produkten auf Schadenersatz verklagt. Unter dieses Verbot würden nach Angaben von Kenex sämtliche Produkte fallen, sofern auch nur kleinste THC-Spuren nachweisbar wären. Die US Drug Enforcement Agency verkenne dabei, dass die THC-Spuren in Lebensmitteln aus Hanfsamen viel zu klein seien, um Rauschzustände hervorzurufen. (Vgl. auch Meldungen vom 2001-10-09 und 2001-01-20).

Das Marktvolumen für Nahrungsmittel auf Basis von Hanfsamen wird von Kenex auf rund sieben Millionen US-$ pro Jahr geschätzt.

Autor: Klaus-Martin Meyer (nova)
Endredaktion: Marion Kupfer (nova)
Quelle: The Wall Street Journal vom 2002-01-15.

Source: The Wall Street Journal vom 2002-01-15.

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