27 November 2002

Holzpellets statt Öl für eine gesunde Umwelt

Die aktuelle Ölpest vor der galicischen Küste zeigt: Die Nutzung fossiler Brennstoffe birgt für Umwelt und Klima fatale Risiken. Allein zwölf große Tankerunglücke haben in den letzten 25 Jahren die Küsten der Weltmeere verschmutzt. Angesichts der ökologischen Konsequenzen liegen die Vorteile von nachwachsenden Rohstoffen wie Holzpellets auf der Hand: Die kleinen Presslinge sind kompostierbar und klimafreundlich. Sie werden aus Resten der Sägeindustrie, wie Sägemehl und Hobelspänen, hergestellt. Holzpellets sind ein heimischer Brennstoff. Das bedeutet im Vergleich zu Heizöl kurze Transportwege.

„Einer unser Lieferanten verunglückte kürzlich in der Stadt mit 5.000 kg Holzpellets das entspricht 2.500 Liter Öl. Ein Landwirt hat dann die Pellets einfach als Streu für seinen Stall eingesammelt“, erläutert Helmut Schellinger, Geschäftsführer des Sonnen-Pelletshersteller Schellinger & Co. Mühlenwerke, die Transportvorteile. Mit Holzpellets müssen keine Auflagen für einenGefahrguttransport erfüllt werden, die Kosten im Unglücksfalle sind wesentlich geringer. Und auch das Klima freut sich über den Brennstoff aus dem Wald: Holz verbrennt CO2 neutral, d.h., es wird nur soviel CO2 abgegeben, wie zuvor vom Baum aufgenommen wurde. Die Asche, die bei der Verbrennung entsteht, kann bequem als Dünger im Garten genutzt werden.

© 2002 www.sonnenseite.com

(Vgl. Meldung vom 2002-09-10.)

Source: www.sonnenseite.com vom 2002-11-26.

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