6 November 2007

Holz könnte fünf Prozent des deutschen Energiebedarfs decken

Papierindustrie legt europaweite Studie vor

Die zweite Bundeswaldinventur hat einen Holzvorrat von 3.400 Mio. Festmetern (fm) Holz auf 11,1 Mio. ha ermittelt, wovon ca. 85 Mio. fm nachhaltig nutzbar sind. Würde alles nachhaltig nutzbare Holz geerntet und zur Energieerzeugung verwendet, so könnten maximal 5 Prozent des deutschen Energiebedarfs damit gedeckt werden.

Die ist das Ergebnis einer Studie, die vom Verband der Europäischen Papierindustrie CEPI in Auftrag gegeben worden war. Der Verband der Deutschen Papierindustrie (VDP) sieht das als weiteren Beleg dafür, dass der stofflichen Verwertung von Holz Vorrang vor der energetischen Verwertung eingeräumt werden müsse. Laut Studie der Pöyry Forest Industry Consulting liege die Wertschöpfung von Holz bei der Verarbeitung zu Papier um den Faktor vier höher als bei der Verwertung von Holz als Brennmaterial. Bei der Beschäftigung liege der Faktor sogar sechs mal höher.

Weitere Informationen (englischsprachig)
Bio-energy and the European Pulp and Paper Industry – An Impact Assessment: CEPI Summary of the Report (PDF-Dokument)

(Vgl. Meldung vom 2007-09-13.)

Source: infoholz.de, 2007-11-05.

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