24 Januar 2011

Hochschule Merseburg auf der TerraTec in Leipzig

Präsentation neuer Einsatzgebiete für biobasierte Werkstoffe in einer Sonderschau

Im Rahmen des Netzwerks enficos ist die Hochschule Merseburg in den kommenden drei Tagen auf der Sonderschau für biobasierte Werkstoffe der TerraTec 2011 in Leipzig präsent. Gezeigt werden von Vertretern der Hochschule die Projekte “Fabio” und “Tragflügel aus naturfaserverstärkten Biokunststoffen”.

FABIO (FAbrication of parts with BIOplastics) ist ein Forschungsprojekt der Hochschule Merseburg, welches seit November 2010 durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie den Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe e.V. gefördert wird. Im Mittelpunkt der Messepräsentation stehen Verfahren, um unterschiedliche Bioplastics z.B. mittels Rapid Prototyping Technologien zu verarbeiten und neue Anwendungsgebiete für Biopolymere zu erschließen. Der Einsatz von “Grünen Rohstoffen” stützt sich dabei nicht auf die Bioabbaubarkeit von Produkten, sondern liegt in der Entwicklung, der Herstellung und dem Testen technischer Bauteile aus BioPlastics, um fossile Rohstoffe durch nachwachsende Werkstoffe zu ersetzen.

Die zweite Präsentation zeigt “Tragflügel aus naturfaserverstärkten Biokunststoffen” für den Flugzeugbau. Ziel dieses Projektes ist die Ablösung der fossilen Matrices durch nachwachsende Rohstoffe und den Einsatz von Naturfasern. Dabei soll auch die Tauglichkeit biobasierter Naturfaserverbundwerkstoffe für lasttragende Bauteile untersucht werden. Mit diesem Projekt erhielt der Projektverantwortlich Dietmar Glatz zusammen mit seinen Mitstreitern bereits eine besondere Auszeichnung als Finalist des “Hugo-Junkers-Innovationspreis Sachsen-Anhalt 2010″ in der Kategorie “Innovativste Produktentwicklung”.

Mit dem Innovationsforum Rapid Prototyping wurde im Jahr 2008 durch die Hochschule Merseburg und das Merseburger Innovations- und Technologiezentrum mitz eine Netzwerkinitiative für Unternehmen und FuE-Einrichtungen in Mitteldeutschland gestartet. Dieses Netzwerk enficos verbindet regionale und überregionale Unternehmen und Forschungseinrichtungen in zukunftsträchtigen Branchen wie Automotive (Prototypen- und Kleinserienhersteller), Spezialanfertigungen im Handwerk (Stuck, Holz, Restauratoren), Medizintechnik sowie in Architektur / Design.

Source: Hochschule Merseburg, Pressemitteilung, 2011-01-24.

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