22 September 2002

Herhof und BioFerm: Landwirtschaftliche Biogaserzeugung durch Trockenvergärung von Biomassen

Die hessische „Herhof-Umwelttechnik GmbH“[www.herhof.de/] und die bayerische „BioFerm GmbH“[www.bioferm.de/] haben am 8. August eine Kooperation auf dem Gebiet der „Trockenvergärung von Biomassen“[www.biomasseinfo.net/Energie_aus_Biomasse/Biogas/b_i_o_g_a_s__a_u_s__t_r_o_c_k_e_.htm] geschlossen. Sie dient der Weiterentwicklung des BioFerm-Verfahrens und der exklusiven, europaweiten Vermarktung dieser Technologie im landwirtschaftlichen und abfallwirtschaftlichen Bereich durch Herhof. Sowohl BioFerm als auch Herhof verfügen im Bereich der Trockenvergärung von Biomassen über Patentrechte, die sich in der Kooperation ergänzen. Darüber hinaus werden die bei Herhof vorhandenen Planungs- und Fertigungskapazitäten mit dem verfahrens- und betriebstechnischen Know-how von BioFerm kombiniert.

BioFerm, ein Unternehmen mit landwirtschaftlichem Hintergrund in der Nähe von Regensburg, hat das Verfahren in Zusammenarbeit mit dem „Institut für Agrartechnik Potsdam“[www.atb-potsdam.de/], der „FH Weihenstephan“[www.fh-weihenstephan.de/] und dem „TÜV Bayern“[www.tuev-sued.de/] entwickelt. Diese Art der Trockenfermentierung ist sowohl im Aufbau als auch in der Betriebsweise vergleichsweise einfach und sehr betriebssicher. Die biogenen Abfälle oder landwirtschaftlichen Biomassen werden in geschlossenen Fermentern über einen Zeitraum von mehreren Wochen durch Perkolation (Berieselung) vergoren, um ein methanreiches und gleichzeitig schwefelarmes Biogas zu erzeugen.

Vorteilhaft ist, dass die zu vergärenden Biomassen nicht erst, wie bei Flüssigverfahren, in eine pump- oder fließfähige Konsistenz gebracht werden müssen. Mit einem Trockensubstanzgehalt von 30 – 60% können sie direkt per Radlader in die Fermenter gefüllt werden. Eine Wasseraufbereitung und die Vorabauslese von Störstoffen entfallen. Die erzielbare Biogasausbeute liegt annähernd auf dem Niveau von Nassvergärungsverfahren.

Die Anlagen sind modular aufgebaut und lassen nahezu alle Kapazitätsgrößen zu. Dies erhöht die Flexibilität gegenüber unterschiedlichen Biomassen und ermöglicht auch eine sukzessive Erweiterung. Als Fermenter kommen wärmeisolierte Container bzw. Stahlbetonkonstruktionen ähnlich der „Herhof-Rottebox®“[www.herhof.de/inhalt/3100.htm] zum Einsatz.

Herhof wird derartige Anlagen schlüsselfertig planen und errichten, inklusive aller notwendigen Gas-Sammel- und -Messeinrichtungen sowie dem BHKW (Blockheizkraftwerk). Betreiber- bzw. Betriebsführungsmodelle werden, analog zur Bioabfallkompostierung, von Herhof angeboten.

Kontakt:
Herhof GmbH
Andreas Puchelt
Tel. 06442-207-117
Mobilfunk 0171-471-9111
Fax 06442-207-113
E-Mail: [email protected]

Herhof-Pressearbeit / PR-Beratung
Gerhard Wirsig
Tel. 0211-67 999 64
Fax 0211-68 13 68
E-Mail: [email protected]

BioFerm,
Ludwig Schiedermeier
Tel. 09972-90 36 36
Fax 09972-90 21 26
E-Mail: [email protected]

Source: Pressemitteilung der Herhof GmbH vom 2002-09-20.

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