24 Juni 2011

Heinz Ketchup führt in den USA biobasierte PlantBottle der Coca-Cola Company ein

Zuckerrohr-Ethanol als Materialrohstoff reduziert Erdölanteil

Plant Bottle (Foto: Heinz)
Plant Bottle (Foto: Heinz)

Der Nahrungsmittelhersteller Heinz Ketchup stellt im Rahmen einer Kooperation mit der Coca-Cola Company in den USA alle 500-ml-Ketchup-Flaschen auf die sogenannte PlantBottle um, die 2009 von Coca-Cola auf den Markt gebracht wurde. Sie ist vollständig recyclebar und verursacht geringere CO2-Emissionen als die erdölbasierte PET-Kunststoffflasche. In ihren Eigenschaften unterscheidet sie sich nicht von den herkömmlichen Plastikflaschen, sodass sich keine Veränderungen für den Verbraucher ergeben.

Lediglich die Zusammensetzung des Granulats, aus dem die Flaschen produziert werden, hat sich geändert. So werden 30 Prozent aus Zuckerrohr-Ethanol gewonnen. In einem neuartigen Prozess wird dabei der Pflanzen-Zucker in einen Grundstoff für die Produktion der PlantBottle umgewandelt und reduziert so den Erdölanteil.

Durch die Einführung der PlantBottle vor zwei Jahren sparte Coca-Cola bereits 14 Millionen Liter Erdöl ein. Darüber hinaus reduzierte der Getränkekonzern im vergangenen Jahr seinen CO2-Ausstoß um 30.000 Tonnen.

Heinz plant, in diesem Jahr bis zu 120 Millionen PlantBottles zu produzieren. Das sind ein Fünftel aller weltweit verkauften Heinz-Ketchup-Flaschen. Seit Juni werden diese zusätzlich mit einem speziellen Aufkleber gekennzeichnet: “Guess what my bottle is made of?”.

Für Heinz bedeutet die Einführung der PlantBottle die größte Veränderung seit der Umstellung von Glas- auf Plastik-Flaschen im Jahr 1983.

Source: Natürliche Verpackungen, 2011-06-24.

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