24 Juli 2009

Hauchdünn und trotzdem reißfest – Spezialpapier für Restaurierungszwecke

Neschen bietet ultradünnes Papier aus Manilahanf für die Buchpflege

Seit Jahrzehnten ist Neschen einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Buchschutz und -reparatur. So ist beispielsweise jedem Bibliothekar die Buchschutzfolie Filmolux ein Begriff. Jetzt stellt das Bückeburger Unternehmen mit filmoplast J ein neues technisches Japanpapier ohne Kleber vor. Damit erweitert der Buchschutzexperte sein Portfolio in diesem Bereich und bietet so Archiven, Museen, Bibliotheken und Werkstätten eine weitere Alternative zur Lösung ihrer Restaurierungsprobleme an.

Japanpapier-1.jpgDas transparente und hauchdünne Papier mit einem Gewicht von 9,5 g/m² ist ligninfrei und ohne Hemi-Zellulose mit einem hohen Alpha-Zellulose-Anteil. Gewonnen wird das Papier aus reiner Manilafaser, veredelt mit einem geringen Anteil Nassfestmittel auf Epichlorhydrinbasis. Das chlorfrei gebleichte und geglättete Material eignet sich somit hervorragend zur Restaurierung. Das technische Japanpapier hat einen neutralen pH-Wert.

Mit dem neuen Papier kam Neschen einem Wunsch der Anwender nach, ein Reparaturmedium ohne Klebstoff zu liefern. So können Archivare und Restauratoren diejenigen Klebstoffe einsetzen, mit denen sie bislang die besten Erfahrungen gemacht haben. Bearbeitet werden kann das Papier mit den üblichen Werkzeugen in einer Restauratorenwerkstatt. Bei der Lagerung gibt sich das Material anspruchslos, denn es reichen normale Raumbedingungen.

Source: Neschen AG, Pressemitteilung, 2009-07-24.

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