9 Februar 2015

Hagen Stiftung produziert Biokunststoffflaschen auf der nature.tec

Kleinste Blasformmaschine der Welt vorgestellt

Sehr erfolgreich ging die diesjährige Internationale Grüne Woche in Berlin und mit ihr die nature.tec, die Fachschau für Bioökonomie, zu Ende. Zur Freude der Veranstalter und Aussteller wurde die Besucherzahl des Vorjahres mit rund 415.000 Messebesuchern noch übertroffen.

Bereits im achten Jahr hatten die Besucher der weltgrößten Messe für Ernährung und Landwirtschaft die Möglichkeit, sich auch über die energetische und stoffliche Nutzung von Agrar- und Forstrohstoffen zu informieren. Auf rund 2.000 Quadratmetern präsentierten sich zahlreiche Institutionen, Verbände und Unternehmen unter dem Dach der nature.tec, einer Fachschau, bei der Innovationen und Informationen zum Zukunftsthema Bioökonomie im Mittelpunkt standen. Sie zeigten diverse Produkte, die heute bereits als Alternative zu fossilen Erzeugnissen verfügbar sind oder zukünftig eingeführt werden.

Eine Attraktion am Stand der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) sorgte dafür, dass in vielen Haushalten ab sofort keine Tür mehr knarrt und keine Fahrradkette mehr hakt.

Bildschirmfoto 2015-02-06 um 12.58.06Auf der kleinsten Blasformmaschine der Welt, die von der Dr. Reinold Hagen Stiftung entwickelt und gebaut wurde, produzierten die Stiftungsmitarbeiter im Verlauf der Messe 5.000 kleine Ölfläschchen aus Biokunststoffen, die an der benachbarten Ölmischstation von den Besuchern selbst mit Bioschmieröl aufgefüllt werden konnten. Den Messebesuchern wurde so ein ganz praktischer Eindruck davon vermittelt, wie der Wandel von einer erdölbasierten zu einer biobasierten Wirtschaft aussehen kann.

 

Über die Dr. Reinold Hagen Stiftung

Für den Forschungs- und Lehrbetrieb unterhält die Dr. Reinold Hagen Stiftung an ihrem Sitz in Bonn ein Technikum, welches auch Hochschulen und Unternehmen offen steht. Hier werden vorwiegend Aufgabenstellungen im Bereich der Kunststofftechnologien bearbeitet. Ein aktueller Forschungsschwerpunkt der Stiftung ist das Thema Material- und Ressourceneffizienz bei der Herstellung von Kunststoffprodukten sowie die Optimierung und Verarbeitbarkeit von Biokunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen.

Source: Dr. Reinold Hagen Stiftung, Pressemitteilung, 2015-01-30.

Supplier

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email