27 November 2004

Haarwuchsmittel aus Mohn

Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel meldet, haben australische Forscher einen Weg gefunden, um aus Schlafmohn statt der natürlichen Opiate eine nicht betäubende pharmazeutische Substanz zu gewinnen.

Nachdem die Forscher einen Teil des Schlafmohnerbgutes stillgelegt haben, wodurch ein Syntheseschritt unterbunden wurde, stellten die Pflanzen kaum noch Morphin und Kodein, aber stattdessen große Mengen des Alkaloids Retikulin her.

Retikulin regt den Haarwuchs an, ist aber auch ein Ausgangsstoff für verschiedene Wirkstoffe gegen Malaria und Krebs.

Source: Der Spiegel vom 2004-11-22.

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