11 April 2012

Gewinner des “Sustainable Packaging Awards 2012” zum ersten Mal zusammen mit der Anuga FoodTec präsentiert

Knapp die Hälfte der Nachhaltigkeitsvorhaben in der Verpackungsbranche zielen auf den Einsatz von bio-basierten Materialien

Zum zweiten Mal fand im Rahmen der Anuga FoodTec die Konferenz “Sustainable Packaging 2012″ – kurz “SusPack 2012″ – statt. An zwei Konferenztagen wurde das Thema Nachhaltigkeit in der (bio-basierten) Verpackungsbranche diskutiert und heute schon verfügbare Lösungen vorgestellt.

“Immerhin knapp die Hälfte der Nachhaltigkeitsvorhaben in der Verpackungsbranche zielen auf den Einsatz von bio-basierten Materialien”, so Referent Dr. Harald Käb (narocon), “nach Recyclierbarkeit/Einsatz recycelter Materialien und Gewichtsreduktion”. Dabei zählt neben dem CO2-Einsparpotenzial, das in aktuell auf dem Markt befindlichen bio-basierten Verpackungslösungen zwischen 20 und 30% beträgt, vor allem die Schonung fossiler Ressourcen. Besonders große Konzernen nutzen für ihre Markenartikel bio-basierte Lösungen in ihren langfristigen Nachhaltigkeitsstrategien und setzen hier auch verstärkt auf sogenannte Drop-in-Lösungen (wie bio-PE oder bio-PET) und Blends mit herkömmlichen Kunststoffen. Herausgestellt wurde außerdem die Notwendigkeit einer faktenbasierten Kommunikation gegenüber den Endkonsumenten, um Missverständnisse zu vermeiden.

Michael Carus vom nova-Institut stellte Marktzahlen zu bio-basierten Kunststoffen vor. Insgesamt wurden laut Branchenverband European Bioplastics (Berlin) im Jahr 2010 weltweit über 700.000 t bio-basierte Kunststoffe produziert – 60% davon wurden im Verpackungsbereich eingesetzt, der damit der wichtigste Anwendungsbereich für bio-basierte Kunststoffe darstellt.
In einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Anuga FoodTec vergab die nova-Institut GmbH erstmalig den “SusPack-Award” für die innovativste, nachhaltigste Verpackungslösung, welche im Jahr 2011/2012 am Markt eingeführt wurde. Die Gewinner wurden am ersten Konferenztag nach Kurzvorstellung der Nominierten vom Fachpublikum gewählt und während der Abendveranstaltung gekürt.

Die Gewinner des SusPack Award 2012:

1. Constantia Flexibles GmbH (Österreich) | Paperlid – Das nachhaltigere Joghurt-Becher-Verschluss-System
Das Fachpublikum wählte das Produkt Paperlid auf den ersten Platz. Paperlid aus dem Hause Constantia Flexibles GmbH ist eine dreilagige, aluminiumfreie gestanzte Platine, die überwiegend aus FSC-zertifiziertem Papier besteht. Die doppelseitig angebrachte PET-Siegelfolie ermöglicht es, den Peel-Off-Deckel auch auf Standard-PS- und PP- sowie PLA-Bechern anzubringen. Paperlids überzeugende Eigenschaften sind sein kleinerer CO2-Fußabdruck als herkömmliche Aluminium- oder Plastikdeckel, die hohe Durchstoß- und Reißfestigkeit, seine Metalldetektorkompatibilität dank der Metallfreiheit und die Möglichkeit auf Standard-Produktionslinien eingesetzt zu werden. Hinzu kommen guten Barriere-Eigenschaften, gute Bedruckbarkeit sowie eine angenehme papierartige Haptik und Optik. Dies überzeugte das Fachpublikum.
“Nachhaltiges Handeln muss auch unsere Zukunft bestimmen und wir stehen zu dieser Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Die Themen Nachhaltigkeit und Umwelt sind in unserer Unternehmensstrategie verankert und spiegeln sich in einer definierten Produktstrategie mit entsprechenden Prozesszielen wider.” sagt Thomas Unger, Vorsitzender des Vorstandes. (http://www.constantia-flexibles.com)
Für weitere Produktinformationen: http://www.suspack.eu/media/files/Award/ConstantiaFlexiblesPaperLid.pdf

2. Tipa-corp Ltd. (Israel) | Tipack – Nature will not even notice we were here
TIPA konnte mit seinen bio-basierten und biologisch abbaubaren Blends für die Produktion von Verpackungslösungen für Getränke den zweiten Platz erreichen. TIPAs flexible Trinkbeutel sind preislich wettbewerbsfähig, da der Produktionsprozess auf geringen Rohstoff- und Energieverbrauch hin optimiert wurde. Mit Tipack, einem 1-Liter 4er-Pack mit verschieden großen Beutelsegmenten ist eine Entwicklung vor allem für Outdoor-Aktivitäten gelungen. Die Verarbeitung und Befüllung der Getränkebeuteln kann auf bestehenden FFS (form, fill, seal)-Maschinen durchgeführt werden, wie sie momentan in der Getränkeindustrie eingesetzt werden. Schließlich beinhalten TIPAs Multilayer-Folien hohe Flexibilität und Dauerhaftigkeit, geringe Sauerstoff- und Wasserdampfdurchlässigkeit und Transparenz, die ihnen einen Einsatz in einem weiten Bereich von Verpackungen ermöglichen. (http://www.tipa-corp.com)
Für weitere Produktinformationen: http://www.suspack.eu/media/files/Award/TipaCorpTipack.pdf

3. Imperial Ventures b.v. (Niederlande) | abulbc – Dutch Tulips in Dutch Design – biodegradable packaging
Imperial Ventures hat eine spritzgegossene Verpackung mit dem Namen “Droplet” entwickelt, die verschiedene Tulpenzwiebeln in voneinander teilbaren Sektionen einhüllt, um ein individuelles, “sauberes” Pflanzen zu ermöglichen. Das Produkt wurde speziell designet und baut sich nach dem Einpflanzen im Boden vollständig ab. Droplets Hauptfunktionen ist es, die Zwiebeln zusammen in einer Verpackung zu bündeln, sie durch eine Bio-Kunststoff-Schale zu schützen, eine saubere Handhabung und Pflanzung zu ermöglichen. Dies schafft einen hohen Wiedererkennungswert und kreiert nicht zuletzt ein neues Gärtnererlebnis. (http://www.abulbc.nl)
Für weitere Produktinformationen: http://www.suspack.eu/media/files/Award/ImperialABulbCdubbelz.pdf

Teilnehmer- und Ausstellerlisten sowie weitere Informationen finden Sie unter www.suspack.eu

Ab Ende April werden hier auch sämtliche Vorträge der Konferenz zu finden sein. Die Unterlagen sind frei für Teilnehmer der Konferenz – für alle anderen Interessierten 100 € zzgl. 19% Umsatzsteuer (http://bio-based.eu/proceedings/).

Diese Pressemitteilung als PDF: 12-04-11_pm_suspack_konferenz

V.i.S.d.P.:
Dipl.-Phys. Michael Carus (Geschäftsführer)
 nova-Institut GmbH
, Chemiepark Knapsack
, Industriestraße 300,
50354 Hürth (Deutschland)
, www.nova-institut.eu
, contact@nova-institut.de, +49 (0) 2233-48 14 40

Bildmaterial zur Sustainable Packaging Konferenz (bitte beachten Sie die Angaben über die jeweiligen Fotografen):

Das Bildmaterial finden Sie unter folgendem Downloadlink:
www.nova-institut.de/downloads/suspack/12-04 SusPack Fotos.zip

Source: nova-Institut, 2012-04-11.

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