22 September 2016

Führende Konferenz zu Treibstoffen, Chemikalien und Polymeren aus CO2-Nutzung in Köln

Große Visionen – und echtes Potenzial

English version: news.bio-based.eu/leading-conference-on-fuels-chemicals-and-polymers-from-co2-utilization-in-cologne

Die Nutzung von Kohlenstoffdioxid, unter Experten „Carbon Capture & Utilization (CCU)“ genannt, kommt in Schwung. Neue vielversprechende Entwicklungen werden auf der „5th Conference on Carbon Dioxide as Feedstock for Fuels, Chemistry and Polymers“ am 6.-7. Dezember 2016, im Maternushaus in Köln vorgestellt. www.co2-chemistry.eu

Die kommerzielle Produktion von CO2-basierten Polymeren hat inzwischen begonnen und die Weiterentwicklung von Technologien wie Biotechnologie und chemischer Katalyse ist so weit fortgeschritten, dass weitere Produktionen im industriellen Maßstab vor der Tür stehen. Gleichzeitig sinken die Kosten für erneuerbaren Strom aus Sonne, Wind und Wasser kontinuierlich. An günstigen Standorten erreichen erneuerbare Energien schon heute das Preisniveau fossiler Stromgewinnung und liegen zum Teil sogar schon darunter. Eine ideale Ausgangssituation um günstige, unbegrenzt verfügbare erneuerbare Energien mit der Nutzung von CO2 zur Energiespeicherung, Produktion von Treibstoffen und Chemikalien zu verbinden. Erneuerbare Energien und die Nutzung von CO2 werden sowohl das Energiesystem der Zukunft als auch die chemische Industrie revolutionieren.

Auf der „5th Conference on Carbon Dioxide as Feedstock for Fuels, Chemistry and Polymers“ präsentieren führende Akteure ihre neuesten Entwicklungen, die CO2 als Rohstoff in vielfältiger Weise nutzen. Die Konferenz bietet eine Mischung aus Übersichts- und Fachvorträgen sowie einer Poster-Session und begleitenden Fachausstellung. Nach vier erfolgreichen Jahren am Standort Essen zieht die Konferenz nach Köln, um weiter wachsen zu können: Das nova-Institut erwartet mehr als 250 Teilnehmer aus 30 Nationen und 20 Aussteller, gleichzeitig stellt es professionelle Match-Making-Werkzeuge für einen effizienten Austausch zwischen Experten der Industrie, Politik und Wissenschaft zur Verfügung.
Drei Monate vor dem Veranstaltungsbeginn haben sich bereits 60 Teilnehmer angemeldet (www.co2-chemistry.eu/tnlist). Die ersten zehn Ausstellungsstände (6 qm) sind für angemeldete Teilnehmer frei.

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Ministerin Svenja Schulze, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Sponsor der Konferenz ist die Firma Covestro (DE), ein weltweit führender Hersteller von Hightech-Polymeren für Schlüsselindustrien, als Premium Partner tritt die Energie.Agentur.NRW (DE) auf.

 

Eine kurze Programmübersicht (www.co2-chemistry.eu/programme):

Die Konferenz startet mit einer Session zu „Policy and Visions”. Referenten von Climate KIC (EU) und Covestro (DE), dem World Council on Industrial Biotechnology (CH), sowie des SCOT-Projektes (NL) und der Universität Sheffield (UK) werden ihre Visionen mit den Teilnehmern teilen und diskutieren. Zudem sind Vertreter der Europäischen Kommission, des Ministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) (DE) und der Solarindustrie eingeladen.

Die zweite Session „Artifical Photosynthesis & H2 Generation” präsentiert die neusten Entwicklungen dieser Schlüsseltechnologien für die Nutzung von CO2. Vortragende dieser Session sind neben renommierten Wissenschaftlern der Uppsala Universität aus Schweden auch der Weltkonzern Evonik Industries aus Deutschland.

Der zweite Veranstaltungstag startet mit der Session zu „CO2-based Chemicals & Polymers”. Präsentiert werden erste Implementierungen der Produktion von CO2-basierten Polymeren und zukünftige Vorhaben. Referenten sind unter anderen Kiverdi und Phytonix aus den USA, das flämisches Institut für technologische Forschung VITO (BE) und Covestro (DE).

Die Konferenz schließt mit der Session zum Thema „CO2-based Fuels” für Luftfahrt und Automobilindustrie. In den vergangenen zwei Jahren wurden beeindruckende Technologien entwickelt und zur Marktreife gebracht. Folgende Pioniere werden dabei sein: LanzaTech (NZ/USA), Syngip (NL), Methanol Institute (NL), Energy Research Centre of the Netherlands sowie aus Deutschland Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe, sunfire, Electochaea, Bauhaus Luftfahrt, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Stiftung und InfraServ Knapsack.

Alle Informationen zur Konferenz und Anmeldung finden Sie unter www.co2-chemistry.eu

Umfangreiche Informationen zu “Carbon Capture and Utilization (CCU)” finden Sie im frei zugänglichen Nachrichtenportal: news.bio-based.eu/ccu

Organisator der Konferenz ist die nova-Institut GmbH.

Kontakt:

Programm: Achim Raschka, achim.raschka@nova-institut.de
Organisation: Dominik Vogt, dominik.vogt@nova-institut.de, +49 (0)2233/ 4814-49

Diese Pressemitteilung als PDF: 16-09-22-pm-co2-konferenz-grosses-potenzial

Source: nova-Institut GmbH, Pressemitteilung, 2016-09-22.

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