13 Juni 2003

FSC begrüsst Greenpeace-Holzführer

Im Mai diesen Jahres hat Greenpeace den Holzeinkaufsführer “Gute Hölzer, schlechte Hölzer” veröffentlicht. Verbraucher haben damit einen einfachen, zuverlässigen Führer für den Holzeinkauf in der Hand und können den Kauf von Hölzern aus illegalem Einschlag und Raubbau vermeiden. Zu jeder gehandelten Holzart gibt es Herkünfte oder Austauschholzarten aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft.

“Die Position des Verbrauchers beim Holzkauf wird mit diesem Holzführer eindeutig gestärkt”, so Dr. Uwe Sayer, Geschäftsführer der FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V.. “Der Käufer kann gezielt nach Produkten aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft fragen. Jetzt ist der Holzhandel gefordert, Produkte mit dem FSC-Siegel bereitzustellen und anzubieten.”

Im Holzführer sind 24 handelsübliche Holzarten zusammengestellt. Mit einprägsamen Symbolen wird zum einen informativ die Hauptverwendung der Holzarten dargestellt. Zum anderen kann der Verbraucher die Herkunft der Holzarten ablesen. Holz, so der Holzführer, kann aus Urwäldern, aus Wirtschaftswald oder Plantagen stammen. Bei jeder Holzart ist vermerkt, ob sie aus glaubwürdig zertifizierter Waldwirtschaft am Markt verfügbar ist.

Überraschend ist, dass Greenpeace auch zahlreiche einheimischen Holzarten wie Fichte oder Kiefer als “kritisch” einstuft. Bei diesen Holzarten führt der internationale Holzhandel zur Vermischung von heimischem Holz mit Importen aus umstrittenen Gebieten. Gerade in diesen Fällen ist ein unbedenklicher Kauf erst durch das FSC- oder das Naturland-Siegel möglich. Vorbildliche Waldbewirtschaftung kann dabei durch den Verbraucher gezielt unterstützt werden.

Der Holzführer ist bei Greenpeace im Internet unter www.greenpeace.de erhältlich.

Kontakt:
Geschäftsstelle FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V.
Ulrich Malessa
Postfach 58 10
D-79026 Freiburg
Tel: +49-(0)761-696 64-33
Fax: +49-(0)761-696 64-34
E-Mail: [email protected]
Internet: www.fsc-deutschland.de

Source: Pressemitteilung der FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V. vom 2003-06-11.

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