2 September 2019

Forschung hautnah: Carbon-Dünger lässt Mais wachsen

Projekt PYREG untersucht zusammen mit Bingener Forschern umweltfreundliche und wirtschaftlich sinnvolle Recycling-Dünger aus Gülle, Mist und Gärresten

‘Erntezeit’ hieß es heute für das Carbon-Dünger-Forschungsprojekt. Gemeinsam mit der TH Bingen erforschen wir dabei, wie sich aus Gülle, Mist und Gärresten umweltfreundliche und wirtschaftlich sinnvolle Recycling-Dünger herstellen lassen. Dafür wurden die Wirtschaftsdünger Anfang des Jahres karbonisiert und im April/Mai aufs Feld ausgebracht. Anschließend wurde Mais ausgesäht. Heute hieß es ernten – per Hand und mit ausgeklügeltem System. PYREG-Kollegen und TH-Mitarbeiter schlugen sich dafür stundenlang durch den Mais-Dschungel, um die korrekten Ernteproben zu nehmen.

Natürlich muss das Team von Prof. Dr. Thomas Appel nun erst mal Gewicht, Phosphor-Gehalt und Trockensubstanzgehalt der unterschiedlich gedüngten Maispflanzen im Labor bestimmen und auswerten. Aber so viel lässt sich schon nach der ersten Sichtprobe sagen: Der Carbon-Dünger schlägt sich mindestens so gut wie der handelsübliche Mineraldünger. Was für ein Erfolg!

Der SWR hat die Ernte übrigens mit einem Fernsehteam begleitet und darüber in der Sendung „SWR Aktuell Rheinland Pfalz“ berichtet.

Hinweis zum Projekt: Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfogt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.

Source: PYREG, Pressemitteilung, 2019-08-20.

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