9 Januar 2009

Förderschwerpunkt zur Züchtung von Energiepflanzen

BMELV veröffentlicht neuen Aufruf

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ruft interessierte Forschungseinrichtungen dazu auf, ab sofort Projektskizzen zu innovativen Züchtungsstrategien und Analyseverfahren, sowie zur Evaluierung von stresstoleranten, nährstoffeffizienten Genotypen, die den Anforderungen seitens des Energiepflanzenanbaus und der -verwertung genügen, einzureichen. Der entsprechende Förderschwerpunkt “Züchtungsforschung und Züchtung im Bereich Energiepflanzen” des BMELV wurde am 8.1.2009 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Förderung erfolgt im Rahmen des Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe, das die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) als Projektträger des BMELV betreut.

Der Bekanntmachungstext zum Förderschwerpunkt kann auch auf den Internetseiten der FNR im Menüpunkt “Projekte & Förderung” eingesehen werden. Projektskizzen sind bis zum 30.06.2009 bei der FNR einzureichen.

Die Nutzung von Energiepflanzen ist wesentlicher Bestandteil der Strategie der Bundesregierung zum Ausbau erneuerbarer Energien. Da unsere Kulturpflanzen erst seit sehr kurzer Zeit oder noch gar nicht züchterisch auf die Anforderungen hin optimiert wurden, die eine energetische Nutzung an sie stellt, gibt es auf diesem Gebiet noch erheblichen Handlungsbedarf. Das BMELV möchte deshalb über den Förderschwerpunkt zur Energiepflanzenzüchtung neue Projekte initiieren, die sich vor allem auf folgende Schwerpunkte konzentrieren:

  • Züchtungsforschung zur Zuchtmethodik und Analytik, zu abiotischem Stress und Krankheits- sowie Schädlingsresistenz und im Pre-Breeding Bereich,
  • Züchterische Anpassung der Pflanzen an die Anforderungen, die sich aus Anbausystemen und Fruchtfolgen ergeben,
  • Züchterische Anpassung der Pflanzen an die Anforderungen der weiteren Verwertung sowie
  • Spezielle kulturartenspezifische Zuchtziele.

Die Forschungsvorhaben sollen der anwendungsorientierten Grundlagenforschung und/oder der angewandten Forschung zuzuordnen sein. Die Arbeiten müssen sich auf die energetische Nutzung von in der Landwirtschaft kultivierbaren Pflanzen konzentrieren.

Source: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e.V., Pressemitteilung, 2009-01-09.

Supplier

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email