17 September 2012

Förderinitiative Bioökonomie International gestartet

Verbundprojekte sollen internationale Innovationspotenziale erschließen und weltweite Forschungszusammenarbeit stärken

Im Rahmen der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 fördert die Bundesregierung internationale Verbundprojekte aus dem Bereich der Bioökonomie.

Mit der Ausschreibung “Bioökonomie International” sollen Verbundprojekte zwischen deutschen und außereuropäischen Partnern gefördert werden, welche die nationalen Aktivitäten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) flankieren. Förderfähig sind Forschungsvorhaben, die sich damit befassen, die weltweite Ernährung zu sichern, Agrarproduktion nachhaltig zu gestalten, gesunde und sichere Lebensmittel zu produzieren, nachwachsende Rohstoffe industriell zu nutzen und Energieträger auf Basis von Biomasse auszubauen. Bevorzugt werden Kooperationsvorhaben mit den Ländern Argentinien, Brasilien, Chile, Indien, Kanada, Malaysia, Russland und Vietnam. Verbundvorhaben mit anderen EU-Ländern können nicht gefördert werden.

Die Projekte sollen internationale Innovationspotenziale erschließen und die Forschungszusammenarbeit mit den weltweit Besten stärken. Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Fördereinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie gewerbliche, in Deutschland ansässige Unternehmen. Bei den eingereichten Projekten kann der deutsche Anteil mit bis zu 50% gefördert werden.

Projektskizzen müssen bis zum 15. Februar 2013 beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Ansprechpartnerin ist Veronika Deppe (E-Mail v.deppe@fz-juelich.de)

Zur Ausschreibung

Source: Biotechnologie, 2012-09-17.

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