20 Oktober 2006

FNR: Projektvorschläge zum Thema “Feinstaubreduzierung bei Kleinfeuerungsanlagen” gesucht!

Holzheizungen sollen in Zukunft weniger Feinstaub verursachen. Um die Technik dahingehend weiter zu entwickeln, will das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) jetzt verstärkt Projekte fördern. Vor allem von Innovationen im Bereich der Feuerungstechnik oder der Abgasreinigung erhofft sich das Ministerium Erfolg. Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind mit einer Bekanntmachung im Bundesanzeiger aufgerufen, jetzt Vorschläge bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e.V., dem Projektträger des BMELV einzureichen.

Mit Holz und anderen Biobrennstoffen betriebene Heizungen sind zwar umweltfreundlich, können aber auch schädlichen Feinstaub verursachen. Moderne Verbrennungstechnik könnte diese Emissionen deutlich reduzieren, davon sind Umweltbundesamt, Bundesumwelt- und Bundeslandwirtschaftsministerium überzeugt. Mit einer Bekanntmachung will das BMELV Konstrukteure motivieren, Scheitholzkessel und -öfen, Pelletkessel und -öfen aber auch andere Kleinfeuerungsanlagen so zu verändern, dass sie weniger umwelt- und gesundheitsschädliche Emissionen verursachen.

Der Förderschwerpunkt “Technische Innovationen zur Sicherung des Biomasseeinsatzes – Staubemissionsminderung für Biomassefeuerungsanlagen im Geltungsbereich der 1. BImSchV” ist im Bundesanzeiger vom 19.10.2006 veröffentlicht. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte nicht nur zu effektiven Verfahren der Abgasreinigung, sondern auch zur Optimierung des Feuerungsprozesses. Vor allem Techniken für Einzelraumfeuerungen und Techniken, die sich für eine Nachrüstung von Altanlagen eignen, werden gesucht.

Gewerbliche Unternehmen werden ebenso wie Forschungseinrichtungen gebeten, aussagekräftige Projektskizzen bei der FNR einzureichen. Der Bekanntmachungstext mit weiteren Informationen zu den Fördervoraussetzungen und -konditionen ist als PDF-Download hier verfügbar.

Kontakt
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
Hofplatz 1
18276 Gülzow
Tel.: 03843/69 30-0
Telefax: 03843/69 30-102
E-Mail: [email protected]

Der vollständige Text steht Ihnen hier zur Verfügung.

Source: FNR-Pressemeldung Nr. 499 vom 2006-10-19.

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