2 Juni 2003

FNR-Projekt: Leitfaden „Einsatz nachwachsender Rohstoffe im kommunalen Entscheidungsbereich“

FNR beauftragt Witzenhausen-Institut und IGW mit der Erstellung eines Leitfadens

Zukünftig können Städte und Gemeinden Informationen und Erfahrungen zum Einsatz nachwachsender Rohstoffe in Kommunen direkt im Internet oder in Kurzform in einem Leitfaden abrufen. So das Ziel des von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) beauftragten Projektes. Hierbei sollen Hilfestellungen sowohl für den möglichen stofflichen Einsatz in den Bereichen Bau- und Werkstoffe, Schmierstoffe, Wasch- und Reinigungsmittel usw. als auch für die energetische Nutzung beispielsweise von Biotreibstoffen im kommunalen Fuhrpark oder biomassebetriebene Blockheizkraftwerke (BHKW) gegeben werden.

Mit dem Einsatz nachwachsender Rohstoffe im kommunalen Bereich kann nicht nur aktiv ein wichtiger Beitrag zum Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz geleistet werden, sondern es werden zudem auch der ländliche Raum, die Land- und Forstwirtschaft sowie der vor- und nachgelagerte Bereich in Handwerk und Industrie gefördert und damit Arbeitsplätze geschaffen und erhalten.

Als Auftaktveranstaltung ist in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden eine Akteurskonferenz im Juli geplant, bei welcher wichtige Aspekte nachwachsender Rohstoffe, wie technische Anforderungen, rechtliche Rahmenbedingungen, Kosten sowie Fragen des kommunalen Beschaffungswesen u.a. erläutert und diskutiert werden sollen. Darüber hinaus sollen anhand verschiedener Good-Practice-Beispiele von Städten und Gemeinden aus dem gesamten Bundesgebiet erste positive Erfahrungen mit nachwachsenden Rohstoffen dargestellt werden. Wer bereits vorbildliche Konzepte mit nachwachsenden Rohstoffe im kommunalen Bereich umgesetzt hat und diese präsentieren möchte, soll sich mit dem Witzenhausen-Institut in Verbindung setzen.

Weitere Informationen:
Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH / Ingenieurgemeinschaft Witzenhausen (IGW) GmbH
Kirchstr. 8
37213 Witzenhausen
Tel.: 05542-9380-0
Fax: 05542-9380-77
E-Mail: info@Witzenhausen-Institut.de

Source: Pressemitteilung des Witzenhausen-Instituts vom 2003-05-22.

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