6 Juni 2000

Flachsfaserproduktion saisonbedingt rückläufig

Das noch zu verarbeitende Flachsstroh des vergangenen Anbaujahres geht zunehmend zur Neige. Die meisten Flachsschwingen nutzen die ruhige Periode zwischen Juni und August, um die Erntetechnik vorzubereiten und die Schwingentechnik zu revidieren.

Das Faserangebot findet nach wie vor unmittelbaren Absatz. Gute Langfaserqualitäten erzielen Preise bis 2,60 Euro/kg. Die Preisdifferenz zu Fasern minderer Qualtität (1,60 Euro/kg) ist eigentlich zu gering und nur mit einem beinahe ausverkauften Markt zu erklären.

Bei der Nachfrage nach Flachsstroh zeichnet sich eine Verschärfung ab, da bedeutende Hecheleien teilweise langfristige Kontrakte mit Auslieferung September/Oktober eingegangen sind, ohne diese durch entsprechende Terminkontrakte für den Rohstoff abzusichern.

Bei den im Frühjahr 2000 ausgesäten Flachskulturen zeichnet sich zu Beginn des “Flachsmonats Juni” eine befriedigen Entwicklung ab, obwohl es in den klassischen europäischen Erzeugergebieten bei der Aussaat zu teilweise erheblichen Verspätungen gekommen war.

Autor: Klaus-Martin Meyer (nova)
Endredaktion: Michael Karus (nova)
Quelle: Egon Heger vom 06.06.00 in http://www.flachs.de.

Source: Egon Heger vom 06.06.00 in http://www.flachs.de.

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email