18 November 2002

Findet Reisstroh Verwendung im Schallschutz?

Die Reisanbauer in Süd-Kalifornien sehen sich mit der Aufgabenstellung konfrontiert, neue Verwendungsmöglichkeiten für den Sekundärrohstoff Reisstroh zu finden, da die traditionelle Verbrennung nicht mehr erlaubt ist.

Eine verabschiedete Gesetzesvorlage wird in Zukunft dabei helfen, dass Reisstroh in Schallschutzwänden entlang der Freeways im Süden Kalifornien zum Einsatz kommt. Schallschutzwände kosten vor Ort zwischen einer und fünf Mio. Dollar pro Meile. Die Abgeordnete Fran Pavley, die die entsprechende Gesetzesvorlage einbrachte, ist optimistisch, dass mit Hilfe von Reisstroh in Schallschutzwänden zwei Probleme gleichzeitig gelöst werden können, sowohl das Entsorgungsproblem der Reisbauern als auch das Kostenproblem beim Schutz gegen Schallemissionen.

Fran Pavleys Büro gibt an, dass Schallschutzwände aus Reisstroh billiger seien als die konventionellen Zementstrukturen. Innerhalb eines Jahres soll dies durch ein Demonstrationsprojekt belegt werden.

Als Herstellerfirma ist die Enviro Board Corp. im Gespräch. Diese Gesellschaft hat zehn Jahr Erfahrung in der Verarbeitung von Reisstroh zu Panels.

Source: www.sgvtribune.com vom 2002-11-18.

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