13 September 2002

Feinstoffliche Nutzungsmöglichkeiten von mengenmäßig relevanten Wiesenarten im Bezirk Feldbach (Steiermark)

Die Abnahme der Wiesenflächen innerhalb der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche steht im ursächlichen Zusammenhang mit sozio-ökonomischen und strukturellen Veränderungen in der Landwirtschaft. Sie hat weitreichende ökologische und physiognomisch-visuelle Veränderungen des Landschaftsraumes zur Folge. Dennoch bietet Biomasse aus Wiesen weiterhin ein enormes Potenzial in Österreich.

Das Projekt Grüne Bioraffinerie wurde vom Österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gemeinsam mit den Ländern Oberösterreich und Steiermark finanziert und stellt ein “Multi-Product”-System dar, um den Rohstoff Wiesen-Biomasse mit nachhaltigen Technologien ganzheitlich zu nutzen. Mit ganzheitlich ist gemeint, dass der Großteil der Gesamtmasse, nämlich im Wesentlichen die Inhaltsstoffgruppen Proteine, Zucker und Faserbestandteile technologisch verwertet werden.

Im Rahmen eines Teilprojektes der “Grünen Bioraffinerie” wurden auch alternative feinstoffliche Nutzungsmöglichkeiten untersucht, wobei diesbezüglich die im Untersuchungsgebiet Bezirk Feldbach (Oststeiermark) 10 häufigsten Wiesenarten detaillierter behandelt wurden.

Die Deckungsgrade der einzelnen Arten sowie deren Stetigkeit, also insgesamt die Häufigkeit dieser Arten im Untersuchungsgebiet, waren das Auswahlkriterium für eine Berücksichtigung von Pflanzenarten bei den Literaturrecherchen, bezüglich der Suche nach Hochpreisprodukten, wie Feinchemikalien (ätherische Öle, Farbstoffe), Enzyme, Stoffe mit pharmakologischer Wirkung, etc.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung stehen hier zusammen gefasst als PDF-Datei (8 Seiten, 46 KB) zum Download bereit.

(Vgl. Meldung vom 2002-07-01.)

Source: Persönliche Mitteilung von Dr. P. Trinkaus vom 2002-09-13.

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