7 April 2009

Fasal Wood WPC: Flexibel, schlagzäh, bioabbaubar

BOKU Wien testet Verträglichkeit von Holz- und anderen Naturfasern mit Biokunststoffen

Die Produktions- und Entwicklungsfirma Fasal Wood KEG bietet eine breite Palette von Granulaten und Produkten im Bereich Holzspritzguss an. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach biologisch abbaubaren Materialien beauftragte man das Institut für Naturstofftechnik diverse abbaubare Kunststoffe auf die Verträglichkeit und Mischbarkeit mit Holzspänen zu untersuchen. Im Zuge des Forschungsprojektes am IFA-Tulln einem Department der Universität für Bodenkultur Wien wurde ein besonders flexibler und schlagzäher Holzwerkstoff für die Spritzgussverarbeitung entwickelt.

Urne aus dem <br />biologisch abbaubaren <br />Spritzgussmaterial Fasal F322/13
Urne aus dem
biologisch abbaubaren
Spritzgussmaterial Fasal F322/13

Der Kunde Art Peter vertreibt bereits seit Jahren abbaubare Urnen aus Fasal. Durch die ständige Weiterentwicklung des Marktes der Biokunststoffe lag auch eine Neuentwicklung des Compounds der Firma Fasal Wood nahe. Am IFA-Tulln werden laufend Studien und Projekte mit Partnern aus der Industrie auf dem Gebiet der nachwachsenden Rohstoffe und abbaubaren Werkstoffe durchgeführt. So konnte bereits nach wenigen Monaten das neue biologisch abbaubare Fasal F322/13 entwickelt und auf den Markt gebracht werden.

Das neue Holz-Spritzgussgranulat zeichnet sich, verglichen mit herkömmlichen Wood-Plastic-Composites (WPC), durch eine besonders hohe Flexibilität und Schlagzähigkeit aus. Dadurch lassen sich große “unverwüstliche” Teile realisieren, was bei Haushalts- und Spielwaren oft erwünscht ist.

Diese Neuentwicklung ist der erste Schritt einer mehrjährigen Forschungskooperation zwischen Fasal Wood KEG und dem Institut für Naturstofftechnik am IFA-Tulln im Rahmen von Wood COMET (Kompetenzzentrum für Holzverbundwerkstoffe und Holzchemie). Neben der Prüfung der Verträglichkeit von Holz- und anderen Naturfasern mit den derzeit am Markt erhältlichen Biokunststoffen, werden auch diverse biologische Additive und Modifikatoren auf deren Nutzen in Spritzguss-WPCs getestet.

Kontakt
Dipl.-Ing. (FH) Rainer Bittermann
Universität für Bodenkultur Wien
Interuniversitäres Department für Agrarbiotechnologie, IFA-Tulln
Institut für Naturstofftechnik
Konrad Lorenz Straße 20
3430 Tulln
Österreich
Tel.: +43-2272-662 80-311
Fax: +43-2272-662 80-303

Source: Fasal Wood KEG, Pressemitteilung, 2009-04-06.

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