5 Juni 2002

EUROSOLAR-Presseinformation zum Gesetz zur Steuerbefreiung der Bio-Kraftstoffe

Befreiung der Bio-Kraftstoffe von der Mineralölsteuer ist ein Startschuss für eine neue Ära der Landwirtschaft und Automobilindustrie

Zu dem Gesetz zur Steuerbefreiung aller Bio-Kraftstoffe, das heute von den Bundestagsausschüssen beschlossen wurde und am Freitag den Bundestag passieren soll, erklärt die Geschäftsführerin von EUROSOLAR Irm Pontenagel:

Das von den Bundestagsfraktionen der SPD und der Grünen eingebrachte Gesetz zur Steuerbefreiung aller Bio-Kraftstoffe entspricht den Vorschlägen, die EUROSOLAR seit vielen Jahren unterbreitet hat. Der so geschaffene gesetzliche Rahmen für Bio-Kraftstoffe wird es möglich machen, diese in kürzester Zeit kostengünstiger anzubieten als fossile Kraftstoffe. Damit wird endlich eine Strategie zur Überwindung der Ölabhängigkeit eingeleitet. Die Landwirtschaft wird neue Entfaltungsmöglichkeiten bekommen und Teil der künftigen Energiewirtschaft werden. Die Automobilindustrie erhält die Chance, eine neue Motorengeneration für emissionsfreie Autos zu produzieren.

Die Steuerbefreiung der Bio-Kraftstoffe wird eine ebenso große Bedeutung erlangen wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz auf dem Stromsektor. Sie ist ein Startschuss in eine neue Ära der Landwirtschaft, der Automobilindustrie, der internationalen Friedens-sicherung und der Wirtschaftsstabilität durch eine künftig möglich werdende Öl-unabhängigkeit, die natürlich auch der Umwelt zugute kommt. Sie ermöglicht eine regionale Treibstofferzeugung unabhängig von Mineralölkonzernen, zum Beispiel durch Stadtwerke. EUROSLOAR ruft die Fahrzeugindustrie und die Landwirtschaft auf, die Chance dieses neuen Gesetztes offensiv zu nutzen!

Für Fragen steht Ihnen Frau Irm Pontenagel,
EUROSOLAR e.V., gerne zur Verfügung.
Kaiser-Friedrich-Str. 11
53113 Bonn
Tel: (02 28) 36 23 73 oder 36 23 75
Fax: (02 28) 36 12 79 oder 36 23 13
E-Mail: inter_office@eurosolar.org
Internet: http://www.eurosolar.org

(Vgl. auch Meldung vom 2002-04-24.)

Source: EUROSOLAR-Presseinformation vom 2002-06-05.

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email