19 Juli 2002

EUROSOLAR bewertet Politik- und Wahlprogramme der Parteien zu Erneuerbaren Energien

EUROSOLAR hat, wie schon 1998, die in den Wahlprogrammen der Parteien enthaltenen Aussagen zur Energiepolitik einer Punktebewertung anhand solarer Prüfsteine unterzogen. Maßgebend dafür waren zehn Forderungen für die Weiterführung und den Ausbau der Politik für Erneuerbare Energien: u.a. den Erhalt und Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes; Ausbau des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Energien; Vorantreiben der Entwicklung von emissionsfreien und CO2-neutralen Fahrzeugen mit Erneuerbaren Energien; Abbau der vielfachen steuerlichen Privilegien für atomare und fossile Energien; Verdopplung des Anteils Erneuerbarer Energien in der Energieversorgung in der nächsten Legislaturperiode.

In der Punktebewertung der Wahlprogramme schneiden Bündnis 90 / Die Grünen mit 34 von 50 Punkten am besten ab (1998: 38 Punkte). Die SPD holt im Vergleich zum letzten Wahlprogramm mit 28 gegenüber 19 Punkten im Jahr 1998 auf und liegt damit auf dem zweiten Platz. An dritter Stelle landet die PDS (8 Punkte)(1998: 14 Punkte). Die CDU/CSU kommt in der Bewertung auf 7 Punkte (1998: 6 Punkte), die FDP auf 3 Punkte (1998: 9 Punkte).

Die Bewertung mit ihrer Begründung ist in der von EUROSOLAR herausgegebenen Zeitschrift “Solarzeitalter” veröffentlicht und auf der Homepage von EUROSOLAR einsehbar.

EUROSOLAR e.V.
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Source: EUROSOLAR-Pressemitteilung vom 2002-07-18.

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