3 November 2010

EU-Projekt fördert die Entwicklung von Biokunststoffen für den Automobilbau

Forschungsprojekt ECOplast umfasst 13 Partner aus 5 europäischen Ländern

Das europäische Forschungsprojekt ECOplast beschäftigt sich mit der Entwicklung neuartiger Bioverbundwerkstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe für den Einsatz im Automobilbau. Das Projektkonsortium umfasst 13 Partner aus 5 europäischen Ländern und wird vom spanischen KMU Galician Automotive Technological Centre (CTAG) geleitet.

Steigendes Umweltbewusstsein und gesetzliche Regelungen erhöhen die Nachfrage nach Produkten mit einem hohen ökologischen Stellenwert. Besonders die Automobilindustrie hat sich zum Ziel gesetzt, ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Dies will sie unter anderem durch den Einsatz von Biomaterialien in ihren Fahrzeugen erreichen. Die Eigenschaften heute verfügbarer Biokunststoffe müssen dazu an die Anforderungen der Automobilindustrie angepasst werden.

Im Rahmen des vierjährigen Forschungsprojektes ECOplast wollen Forscher und Forscherinnen aus Wissenschaft und Industrie maßgeschneiderte Bioverbundwerkstoffe entwickeln, die sowohl die geforderten Eigenschaften der Automobilindustrie erfüllen als auch auf den vorhanden Produktionsanlagen verarbeitet werden können. Eingesetzt werden am Markt in ausreichenden Mengen verfügbare Biokunststoffe, die mit Naturfasern, mineralischen Füllstoffen, Nanofillern oder Additiven modifiziert werden. Projektziele sind neben der Werkstoff-Entwicklung die Erprobung neuer Verarbeitungstechnologien.

Am Projekt beteiligte Partner:

  • Centro Tecnológico de Automoción de Galicia (CTAG), Spanien (Koordinator)
  • Asociación de Investigación de Materiales Plásticos y Conexas – AIMPLAS, Spanien
  • PIEP Associação – Polo de Inovação em Engenharía de Polímeros, Portugal
  • Biomer, Deutschland
  • FKuR Kunststoff GmbH, Deutschland
  • Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Deutschland
  • Grupo Antolín – Ingeniería S.A., Spanien
  • Megatech Industries Amurrio S.L. (MEGATECH), Spanien
  • NanoBioMatters R&D (NMB), Spanien
  • Pallmann Maschinenfabrik GmbH & Co, Deutschland
  • PURAC, Niederlande
  • University of Minho (UMINHO), Portugal
  • Valtion Teknillinen Tutkimuskeskus (VTT), Finnland

Kontakt:
Dr.-Ing. Stephan Kabasci
Nachwachsende Rohstoffe
Tel.: +49 208 8598-1164

Source: Fraunhofer UMSICHT, Pressemitteilung, 2010-11-03.

Supplier

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email