14 November 2005

Erster Deutscher WPC-Kongress fand großen Zuspruch

Der Erste Deutsche WPC-Kongress, den das nova-Institut (Hürth) am 8. und 9. November im Maritim-Hotel in Köln durchführte, fand bei der Holz- und Kunststoffverarbeitenden Industrie sowie deren Zulieferern großen Zuspruch. Nach Aussagen des Veranstalters nahmen nahezu 300 Interessenten an der Veranstaltung teil.

Zusätzlich hatte das nova-Institut eine kleine Ausstellung organisiert, in deren Rahmen 25 Anbieter von Maschinen, Mess- und Mischvorrichtungen, Granulaten sowie Produkten aus Holz- und Naturfaser-verstärkten Kunststoffen ihre Kompetenz auf diesem Gebiet vorstellten.

Für die Holzwerkstoff-Industrie als auch für die Kunststoff-Industrie sind die Wood-Plastics-Composites (WPC) Neuland. Die Referenten des Kongresses nahmen in ihren Vorträgen die Eigenschaften des Holz-Kunststoff-Werkstoffes unter die Lupe und zeigten den Teilnehmern mögliche Einsatz- und Substitutionsmöglichkeiten aber auch die bestehenden Hindernisse auf. An den beiden Veranstaltungstagen hatten mehr als 20 Beiträge auf dem Programm gestanden.

Eine ideale Basis für den Kongress bildete die jüngste Studie des nova-Instituts, die erstmals quantitative Aussagen über die Verwendung von WPC-Werkstoffen in Deutschland, Europa und der Welt machte (vgl. Meldung vom 2005-09-19.). So geht das Institut davon aus, dass sich 2005 die Produktion in Deutschland auf 10.000 Tonnen verdoppelt. In den USA, wo WPC in erster Linie für Deckings (Bodenbeläge im Außenbereich) Einsatz finden, wird die Produktion 2005 voraussichtlich auf rund 700.000 Tonnen anwachsen. Sowohl in Europa als auch in Übersee geht das Institut von einem weiteren kräftigen Anstieg in den nächsten Jahren aus.

Source: Material + Technik online vom 2005-11-11.

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