28 November 2000

“Ein Meer aus Miscanthus” auf der Landesgartenschau

Im April 2002 findet auf Schloss Dyck, Grevenbroich bei Köln, die Landesgartenschau des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Das Konzept von Stephan Lenzen (“Raderschaller, Möhrer, Peters und Partner” Landschaftsarchitekten-Büro, Bonn) sieht u.a. auf 15 ha Chinaschilf (Miscanthus) anzupflanzen. Das von dem Bonner Landschaftsplaner vorgeschlagene Konzept zeichnet sich durch “die Flächenhaftigkeit des Schilfgrases mit dem labyrinthischen Raumsystem” aus.

In Kooperation zwischen dem RMP-Büro und dem Institut für Pflanzenbau der Uni Bonn begann Dr. Pude, der bereits seit 1990 in der Miscanthus-Forschung tätig ist, Ende Oktober 2000 mit der Anpflanzung des Miscanthus.

Neben dem “Meer aus Miscanthus” ist vorgesehen, ein Niedrigenergiehaus aus Miscanthus zu errichten und mit dem nachwachsenden Rohstoff zu beheizen. Dr. Pude hat für dieses Vorhaben einen Leichtbetonbauer, eine Dämmstofffabrik, einen Fensterproduzenten und eine Reet-Dachdeckerei für den Bau eines gemeinsamen Hauses zusammenbringen können. Neben der stofflichen Nutzung spielt auch die Energiegewinnung aus Miscanthus im “Energiekreis Neuss (Grevenbroich)” eine wichtige Rolle. So steht die Chinaschilf-Biomasse in unmittelbarer Nähe zum Braunkohleabbau der Rheinbraun AG und zum Windpark Grevenbroich.

Kontakt Dr. Pude: “r.pude@miscanthus.de

Autor: Klaus-Martin Meyer (nova)
Endredaktion: Michael Karus (nova)
Quelle: www.miscanthus.de und Kölner Stadt-Anzeiger vom 28.11.00.

Source: www.miscanthus.de und Kölner Stadt-Anzeiger vom 28.11.00.

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