16 Juli 2002

DuPont setzt zunehmend auf erneuerbare Ressourcen

25 % des Umsatzes soll bis 2010 auf nachwachsenden Rohstoffen basieren

Mit weltweit 20.000 Beschäftigten, davon 1.400 in Deutschland, ist DuPont derzeit der weltweit größte Faserproduzent. Das in Wilmington/Delaware (USA) beheimatete Unternehmen will sich künftig auf die Kernfelder Elektrotechnik und Kommunikations-Technologien, Hochleistungs-Werkstoffe, Beschichtungs- und Farbtechnologien, Sicherheit und Schutz sowie Landwirtschaft und Ernährung konzentrieren.

Bis Ende 2003 soll schließlich die komplette Veräußerung der Faser-Commodites abgeschlossen und die neue Tochtergesellschaft DuPont Textiles and Interiors gegründet worden sein.

Ein starkes Wachstum wird aufgrund dieser Ausgliederung sowie der Ergänzung des umfangreichen Chemie-Know-hows um die Biotechnologie prognostiziert. Im Jahr 2010 will DuPont 25% seiner Umsätze aus erneuerbaren Ressourcen realisieren. Im Jahr 2000 lag der Anteil bei 8%.
Um sich diesen Sektor zu sichern, ist DuPont gerade dabei, die Produktion seiner bislang auf Petrochemie basierenden Komfort-Stretch-Faser Sorona® aus 1,3 Propandiol (PDO) auf neue, biologische Füße zu stellen. In einer Pilotanlage in Decatur, Illinois, erzeugen die Wissenschaftler in einem Fermentationsprozess bereits PDO auf Getreidebasis.
Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe könnte auch in diesem Segment in naher Zukunft eine entscheidende Rolle spielen.

(Vgl. Meldung vom 2002-04-25.)

Source: VDI-Nachrichten vom 2002-07-12

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email