9 Februar 2005

Die Zukunft steht im Wald

Unaufhörlich wächst der Wald: In Brandenburg, einem der waldreichsten Bundesländer, wird der Holzvorrat auf 240 Millionen Kubikmeter geschätzt. Jährlich kommen 5,5 Millionen dazu. Da hilft nur abholzen. Holz ist ein wichtiger Rohstoff: Die Bauindustrie benötigt ihn, genau wie die Möbelbauer. Brandenburg ist zu einem der wichtigsten Produzenten von Zeitungspapier geworden und Biokraftwerke für den nachwachsenden Rohstoff liegen voll im Trend. Und das Wichtigste: Bisher wird nur die Hälfte des Potenzials genutzt.

15.000 Beschäftigte
Nach einer aktuellen Studie der Landesregierung arbeiten im einstigen Braunkohle-Land Brandenburg fast 15.000 Leute in der Holz- und Forstwirtschaft – dreimal mehr als im Bergbau und doppelt so viele wie im Maschinenbau. “Das Land hat sich bisher nicht mit der Holzindustrie geschmückt”, sagt der Sprecher des Agrarministeriums, Jens-Uwe Schade. Auch bei der Wirtschaftsförderung sei der Zweig wenig beachtet worden. Gudrun Fahrland, zuständig für den Bereich Holz bei der Zukunftsagentur des Landes, bestätigt dies: “Stets war von Rieseninvestitionen etwa für die Frankfurter Chipfabrik oder für den neuen Freizeitpark Tropical Islands die Rede.” Dabei gebe es mit der Holzwirtschaft eine funktionierende Branche mit enormem Wachstum.

Bäume werden sogar von Optimisten als nicht unbedeutender Teil zur langfristigen Rettung der Landwirtschaft gesehen. Auf brachliegenden Feldern oder einstigen Kohlerevieren sind “Schnellwuchsplantagen” geplant, …

Anm. der Redaktion: Aus rechtlichen Gründen sind wir leider nicht befugt, den vollständigen Beitrag hier zu präsentieren. Lesen Sie darum bitte hier weiter!

Source: Berliner Zeitung vom 2005-02-08.

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