26 Juli 2018

Die Stadt Rostock vermeidet Strandmüll aus Plastik

Die Strandgastronomie in den Rostocker Seebädern verwendet seit Sommer 2018 biologisch abbaubares Geschirr

Allein in Warnemünde fallen in der Sommersaison drei Tonnen Abfall pro Tag an. Um diese Mengen einzudämmen, haben die Stadt und die Tourismuszentrale ein Modellprojekt entwickelt. So setzen Gastronomen am Strand von Warnemünde und Markgrafenheide seit Juni 2018 auf biologisch abbaubares Geschirr.

(v.l.n.r.) Claus Ruhe Madsen, Holger Matthäus, Matthias Fromm, Matthias Welk (Amt für Umweltschutz, Hanse- und Universitätsstadt Rostock), Henning Möbius (Stadtentsorgung Rostock) und Alexander Fritz (Strandkorbvermietung) präsentieren das neue Projekt zur Einführung von biologisch abbaubarem Geschirr an Rostocks Stränden. Foto: Joachim Kloock

(v.l.n.r.) Claus Ruhe Madsen, Holger Matthäus, Matthias Fromm, Matthias Welk (Amt für Umweltschutz, Hanse- und Universitätsstadt Rostock), Henning Möbius (Stadtentsorgung Rostock) und Alexander Fritz (Strandkorbvermietung) präsentieren das neue Projekt zur Einführung von biologisch abbaubarem Geschirr an Rostocks Stränden. Foto: Joachim Kloock

Die Bewirtung der Gäste in den Strandlokalen mit Plastikgeschirr ist einer der Hauptfaktoren für Abfall und somit der beste Ansatz um eine konkrete Müllminderung anzugehen. 12 von insgesamt 21 Gewerbetreibenden servieren ihre Speisen nur noch auf Geschirr, das aus Maisstärke, Palmblättern, Zuckerrohr, Holz oder Karton hergestellt ist. Nach dem Gebrauch kommen die Teller, Becher und Schalen in speziell dafür vorgesehene Abfalltonnen, die schließlich von der Rostocker Stadtentsorgung abgeholt und zur mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage im Rostocker Seehafen gebracht werden. Dort entsteht aus den Abfällen Biogas.

Source: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, Pressemitteilung, 2018-07-18.

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