4 Mai 2015

„Die Chancen einer nachhaltigen Wirtschaft nutzen“ – Brunner beruft Sachverständigenrat für Bioökonomie

Gremium erhält eigene Geschäftsstelle am Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing

Werden wir künftig auf Autoreifen aus Löwenzahn fahren? Wie können wir biologische Ressourcen nachhaltig nutzen und wie eine gesunde Ernährung der Gesellschaft sicherstellen? Mit zukunftsträchtigen Fragen wie diesen beschäftigt sich die Bioökonomie. Um die Entwicklung zu einer biobasierten, nachhaltigen Wirtschaft zu begleiten und die Chancen für die Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft zu nutzen, hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die Initiative „Bioökonomie für Bayern!“ gestartet und dazu jetzt einen eigenen Sachverständigenrat berufen.

„Angesichts der großen Bedeutung der Bioökonomie für die Zukunft Bayerns wollen wir die Landwirte, Waldbauern und den ganzen ländlichen Raum an dieser Entwicklung aktiv teilhaben lassen“, sagte Brunner in München. Der neue Sachverständigenrat soll dabei für wichtige Impulse sorgen und die Grundlage für eine neue Politikstrategie schaffen.

Das zehnköpfige Gremium ist paritätisch mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft besetzt, die alle engen Bezug zur Ernährungs-, Land-, und Forstwirtschaft haben. Der Sachverständigenrat ist zunächst auf drei Jahre berufen und wird sich zweimal im Jahr treffen. Von der Arbeit verspricht sich der Minister Antworten auf Fragen wie: Welche Entwicklungen und Trends sind interessant? Welche Ansätze sind erfolgversprechend? Welche Technologien sind gesellschaftlich akzeptiert? Wie können Rahmenbedingungen verbessert werden? Zur Unterstützung hat er dem Gremium eine eigene Geschäftsstelle am Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing eingerichtet. „Der international anerkannte Bio-Ressourcen-Standort Straubing ist für diese Arbeit ideal“, so Brunner.

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Minister Helmut Brunner (4.v.l.) mit den Mitgliedern des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern.

Source: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Pressemitteilung, 2015-04-27.

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