7 Oktober 2008

Deutsches Plantic-Werk soll Biopolymerplatten herstellen

Im ersten Quartal 2009 soll eine Thermoform-Anlage entstehen, eine Biopolymerfertigung folgt

Das erste europäische Fertigungswerk der australischen Plantic Ltd. in Jena soll nach Angaben der Zeitschrift “Kunststoff Information” vor allem stärkebasierte Biopolymerplatten für den Eigen- und Fremdbedarf herstellen. Plantic möchte dadurch schneller auf den Bedarf in Europa reagieren und die Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Geplant ist nach Angaben der Zeitschrift ein mehrstufiger Aufbau. Zunächst soll im ersten Quartal ein Thermoform-Betrieb aufgebaut werden, der importierte Biopolymerplatten verwendet. Zudem sollen eine Anlage für ein Rapid Prototyping sowie Kapazitäten für effiziente Materialtests aufgebaut werden.

In einem zweiten Schritt soll die eigene Plattenfertigung realisiert werden, um Fracht- und Produktionskosten zu minimieren und die Beschaffung zu rationalisieren. Die in Jena produzierten Platten sollen zudem an andere Verarbeiter und Thermoformer geliefert werden. Die Hauptanwendungen für die Materialien stellen Verpackungen dar, es sind aber auch weitere Anwendungen denkbar.

Bis zu 45% der Kosten für den Aufbau der Fertigungsanlagen sollen nach Angaben des Unternehmens durch Fördergelder des Bundes getragen werden. Allein für die erste Phase werden Investitionen in Höhe von 1,2 Mio. Euro erwartet.

Source: Kunststoff Information, 2008-09-15.

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