29 Dezember 2006

Deutscher Umweltpreis 2007 ausgelobt

Nominierungen für höchstdotierten Umweltpreis bis zum 15. Februar möglich

Die Kandidatensuche für den mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis 2007 hat begonnen! Bis zum 15. Februar haben Vertreter von rund 130 Institutionen – darunter Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft, Naturschutz-, Arbeitgeber- und Branchenverbände, Gewerkschaften, Kirchen und Medien – die Chance, ihren Favoriten für die Auszeichnung zu nominieren.

Mit dem höchstdotierten Umweltpreis Europas würdigt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Leistungen von Persönlichkeiten, die in vorbildhafter Weise zum Schutz der Umwelt beitragen.

Dabei heißt “Persönlichkeiten” ausdrücklich auch Frauen: “Über qualifizierte Kandidatinnen werden wir uns besonders freuen,” betont DBU-Pressesprecher Franz-Georg Elpers. Bundespräsident Horst Köhler wird den 15. Deutschen Umweltpreis am 28. Oktober 2007 im Saarland überreichen.

Hochkarätige Experten-Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft berät

Jedes Jahr erreichen die Geschäftsstelle der DBU in Osnabrück viele Empfehlungen zur Kandidatenkür. Die Vorschläge werden einer hochkarätigen 15-köpfigen Experten-Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vorgelegt. Anschließend trifft das Kuratorium der DBU die endgültige Wahl und benennt den oder die Umweltpreisträger 2007.

Umweltprobleme rechtzeitig erkennen und mit Hilfe geeigneter Strategien schon im Vorfeld entschärfen

“Die Auszeichnung richtet sich an Personen, Forscher, vor allem aber Unternehmer”, sagt Elpers, Pressesprecher der Stiftung, die seit ihrer Gründung 1991 über 6.500 innovative, umweltentlastende Modellprojekte im Schwerpunkt in Kooperation mit kleinen und mittleren Unternehmen mit knapp 1,2 Milliarden Euro gefördert hat.

“Bemerkenswerte Forschungsergebnisse werden genauso berücksichtigt wie innovative Produkte, umweltfreundliche technische Prozesse oder die Lebensleistung einer Person”. Die Auszeichnung solle Personen, Unternehmen und Organisationen dazu “anstiften”, Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Strategien schon im Vorfeld zu entschärfen.

Zum Originaltext

Source: Deutsche Stiftung Umwelt (DBU) vom 2006-12-28.

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