8 Januar 2003

Der Anbau nachwachsender Rohstoffe in der EU

Die EU regelt den Anbau nachwachsender Rohstoffe in der Verordnung (EG) 1251/1999 und in den Durchführungsverordnungen (EG) 2316/1999 und (EG) 2461/1999. Die folgende Tabelle zeigt die Auswirkungen dieser Maßnahmen.

Nawaros-EU

Der Anbau auf Stilllegungsflächen ist deutlich gesunken, Ursache dürften die strengen Kontrollbestimmungen sein. Bei NAWAROs auf nicht stillgelegten Flächen entfallen die Auflagen, es können aber nur Flächenprämien für prämienfähige Kulturen erzielt werden.

nawaros-AUS

*) – inkl. mehrjähriger wie Mariendistel (2002: 1.152 ha), Elefantengras (2002: 9,1 ha) und Kurzumtriebsflächen (2002: 192 ha)
**) – inkl. Landschaftselement A (2002: 14,35 ha), Futterleguminosen (2002: 1.637,54 ha), Grünbrache (2002: 88.425,06 ha)
***) – Verfeuerung von Gerste (32 ha), Mais (3,4 ha), Sonnenblume (2,9 ha), Raps (1,3 ha), Roggen (4,6 ha), Weizen (9,8 ha)

Der Anbau ist in Österreich gestiegen. Dies ist durch den höheren Satz 1999 und Markterfolge begründet. Der Großteil entfällt auf Raps und Sonnenblume.

Auskunft:
Dipl.-Ing. Sonja Schantl, Dipl.-Ing. Andrea Spanischberger (BMLFUW)
Stubenring 1
A-1010 Wien
E-Mail: sonja.schantl@bmlfuw.gv.at, andrea.spanischberger@bmlfuw.gv.at

(Vgl. Meldung vom 2003-01-08.)

Source: Mitteilungen der Fachbereichsarbeitsgruppe "Nachwachsende Rohstoffe" der Bundesanstalt für Landtechnik (BLT), Wieselburg, Ausgabe Blatt Nr. 26 - Dezember 2002.

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