17 Dezember 2009

Daten zu Gen-Raps-Feldern veröffentlicht

Gen-Raps-Felder auf der Homepage des BUND

Nach langem Rechtsstreit hat das Landwirtschaftsministerium nun endlich dem BUND die Daten zu Gen-Raps-Feldern zur Verfügung gestellt. Diese veröffentlicht der Umweltverband jetzt auf seiner Homepage.

Die Felder, die im Jahr 2007 versehentlich mit gentechnisch veränderten Organismen der Raps-Sorte Taurus mit der Partiebezeichnung D/BN 3237/318 bestellt wurden, sind damit insbesondere benachbarten Landwirten, Imkern, Gärtnern und Naturschützern zugänglich. Es handelt sich um rund 300 Hektar in den Orten bzw. Gemarkungen Langwedel, Röst, Niendorf, Nordhastedt, Osterwohld, Lunlieth, Loop, Gnutz, Moorrege, Worth, Gemarkung Perdöl, Schönberg, Schwartbuck, Kiel-Meimersdorf, Kükelühn, Lepahn, Marienwarder, Lehmkuhlen, Lehmkuhlen/ Trent, Großnordsee, Klein Königsförde, Groß Nordsee, Ottendorf, Hoisdorf und Altenhof.

Das Landwirtschaftsministerium hatte die Herausgabe der Daten nach dem Umweltinformationsgesetz verweigert. Daraufhin klagten BUND und Bioland. Das Verwaltungsgericht Schleswig verurteilte das zuständige Ministerium am 3. September 2009 zur Herausgabe der Daten. Das Ministerium verlangte daraufhin die Zulassung der Berufung. Diese wurde mit dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig vom 27. November durch das Oberwaltungsgericht abgelehnt.

Weitere Informationen
Standorte der Gen-Raps-Felder (PDF-Datei)

Source: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Pressemitteilung, 2009-12-10.

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